50 Pflanzen

18. Oktober 2016 12:08; Akt: 20.10.2016 09:36 Print

Marihuana-​​Freund ruft Polizei zur Hilfe

HOLZEM – War dieser Mann etwa «berauscht»? Er rief am Montag die Polizei, weil Maskierte in seiner Wohnung standen. Dabei vergaß er offenbar seine Marihuana-Plantage.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gewisse Arten von Drogen können durchaus Paranoia und Realitätsverlust auslösen, das sollte allgemein bekannt sein. Einem solchen Schub ist offenbar auch einem Cannabis-Freund aus Holzem widerfahren. Der Mann rief in der Nacht auf Montag um 0.30 Uhr die Beamten der Police Grand-Ducale zur Hilfe. Mehrere maskierte Männer seien in seine Wohnung eingedrungen, erklärte er der Notrufzentrale aufgeregt. Doch als die Beamten der Police Grand-Ducale den Tatort erreichen, ist von den Einbrechern keine Spur mehr zu sehen. Stattdessen erschnuppern die Polizisten «den starken Geruch von Marihuana», wie es im Polizeibericht heißt.

Die Beamten sprechen den Mann darauf an – der gibt zu, gerade einen Joint geraucht zu haben und «ein Paar Gramm Marihuana» aufzubewahren. Auf große Toleranz stieß seine Offenheit nicht. Stattdessen führten die Polizisten eine Hausdurchsuchung durch – unter Zuhilfenahme eines Drogenspürhundes. Der schnupperte sich bis zum Speicher durch. Dort trauten die Beamten ihren Augen nicht: Auf dem Dachboden war ein Zelt aufgestellt – und in diesem standen 50 Cannabispflanzen. «Das Zelt war mit einer Belüftungsanlage, einer speziellen Beleuchtung sowie anderen nötigen Utensilien ausgestattet», schreibt die Pressestelle der Polizei. Zudem stellten die Polizisten 700 Gramm an geernteten Marihuana-Blüten sicher. Um die Drogenplantage zu transportieren, musste ein LKW der Polizei angefordert werden.

(sen/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.