Aire de Berchem

18. Oktober 2017 12:19; Akt: 18.10.2017 15:25 Print

Autofahrer saßen nach Lkw-​​Brand an Tankstelle fest

BERCHEM - Ein Lkw-Brand sorgt seit den Morgenstunden für ein Verkehrschaos auf der Autobahn A3 Richtung Luxemburg. Auch die Aire de Berchem war komplett überlastet.

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Großeinsatz für die Feuerwehr heute Morgen auf der Autobahn A3: Ein Lkw, der zehn Autos geladen hatte, stand kurz vor 6 Uhr nahe der Aire de Berchem in Brand. Die Einsatzkräfte aus Bettemburg, Roeser und der Hauptstadt rückten sofort mit allen verfügbaren Helfern aus, um das Feuer zu löschen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandauslöser.

Nachdem das Feuer gelöscht war, fing die harte Arbeit für die Feuerwehr erst an. Damit der Lkw-Anhänger abgeschleppt werden konnte, mussten erst die Autos entladen werden. Die Berufsfeuerwehr hievte die Wagen mit einem Kran von dem ausgebrannten Fahrzeug. Aufgrund der hohen Hitze mussten die Helfer schweres hydraulisches Gerät auspacken, um die Autos von der Karosserie zu trennen.

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Autofahrer sitzen an Tankstelle fest

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis in die Mittagsstunden – die Folge waren kilometerlange Staus in Fahrtrichtung Luxemburg. Bis zurück nach Frankreich standen Autofahrer in der Schlange.

Auf der Autobahn-Raststätte Aire de Berchem spielten sich infolge des Brandes beispiellose Szenen ab. Autofahrer, die den Stau umfahren wollten, steuerten in der Hoffnung auf eine Abkürzung die Tankstelle an. Viele sitzen nun seit einigen Stunden zwischen den Zapfsäulen fest. Leser-Reporter Christophe schreibt an L'essentiel: «Seit 8.30 Uhr heute Morgen stehe ich hier an der Tankstelle. Ich musste anhalten, um mir Wasser zu holen und auf die Toilette zu gehen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon seit 1,5 Stunden im Stau gestanden.»

Die Aire de Berchem ist infolge des Lkw-Brands völlig überlastet.

Eine Verantwortliche der Aire de Berchem bestätigte gegen 12 Uhr auf Nachfrage, dass die Tankstelle derzeit überlastet ist. Von der Einfahrt bis zur Ausfahrt brauchen Kunden momentan knapp zwei Stunden. Man hoffe, dass sich die Situation bald wieder normalisiere. Gegen 13 Uhr meldete der Automobilclub ACL, dass der ausgebrannte Lkw-Anhänger abgeschleppt worden sei und sich der Stau auflöse.

Das Einsatzzentrum Bettemburg erklärt in einem Communiqué, dass die Helfer teilweise Probleme hatten, zum brennenden Lkw zu kommen. Einige Autofahrer hätten die Rettungsgasse auf der Autobahn versperrt, nachdem sie den ersten Einsatzwagen vorbeifahren sahen.

(Jörg Tschürtz/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • änder am 18.10.2017 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Rettungsgasse versperrt, jo daat ass een grousse Problem hei zu Lëtzebuerg,esoubal den eischte Won op Police Ambulanz, Pompjee laanscht ass gët Rettungsgass erëm zou gemach, ma Nondipip losst dei Rettungsgass op do kommen ëmmer nach Ween no Verstärkung ewei haut de moien Gefierer vun de Ponts et Chaussées eng 2 Ambulanz de Samu an och den Dépannage, ma wann Dir zou macht dan dauert et automatesch mei lang an Dir stitt Noutgedrongen mei Lang am Stau an et ass kurz gesoot Er eejenn Schold

Die neusten Leser-Kommentare

  • änder am 18.10.2017 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Rettungsgasse versperrt, jo daat ass een grousse Problem hei zu Lëtzebuerg,esoubal den eischte Won op Police Ambulanz, Pompjee laanscht ass gët Rettungsgass erëm zou gemach, ma Nondipip losst dei Rettungsgass op do kommen ëmmer nach Ween no Verstärkung ewei haut de moien Gefierer vun de Ponts et Chaussées eng 2 Ambulanz de Samu an och den Dépannage, ma wann Dir zou macht dan dauert et automatesch mei lang an Dir stitt Noutgedrongen mei Lang am Stau an et ass kurz gesoot Er eejenn Schold