Speedmatrathon

04. April 2019 12:50; Akt: 04.04.2019 14:05 Print

Blitzer der Police Grand-​​Ducale schlagen 1200 Mal zu

LUXEMBURG – Innerhalb von 24 Stunden gingen der Polizei am Mittwoch fast 1200 Temposünder ins Netz. Allerdings mussten die Beamten nur zwei Führerscheine vor Ort einziehen.

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Während des 24-stündigen Blitzer-Marathons führte die Luxemburger Polizei am gestrigen Mittwoch rund 200 Kontrollen im ganzen Land durch. Das geht aus der Bilanz hervor, die die Police Grand-Ducale am Donnerstag vorlegte. Trotz der Ankündigung, dass auch die Polizei im Großherzogtum am europaweiten Speedmarathon teilnimmt, registrierten die Verkehrspolizisten im ganzen Land fast 1200 Geschwindigkeitsübertretungen.

Rund 950 davon hielt die Polizei mit Radarfallen fest, die eigens im Rahmen des Blitzermarathons installiert wurden. 250 weitere Temposünder gingen den Beamten bei routinemäßigen Kontrollen ins Netz. Trotz der hohen Zahl der Tempoüberschreitungen – im Jahr 2018 blitzte es beim Speedmarathon «nur» 790 Mal – mussten nur zwei Fahrer ihren Führerschein vor Ort abgeben. Desweiteren wurden zahlreiche Fahrer erwischt, die während der Fahrt ohne Freisprechanlage telefonierten oder ihre Papiere nicht bei sich führten.

Diese Aktion fand in diesem Jahr in 25 weiteren Ländern Europas statt – ein Rekord seit der Einführung. Die Police Grand-Ducale betont, dass es dabei nicht um Geldmacherei gehe, sondern darum die Öffentlichkeit für die Gefahren von überhöhten Geschwindigkeiten zu sensibilisieren.

(sw/L'essentiel)

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