Gewitter

06. Juni 2019 07:19; Akt: 06.06.2019 09:28 Print

Blitz schlägt in Museum in Diekirch ein

LUXEMBURG – Bei der Notrufstelle 112 gingen während und nach dem Unwetter in der Nacht von Mittwoch und Donnerstag zahlreiche Anrufe ein. Es kam auch zu größeren Einsätzen.

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Das Gewitter hat in der vergangenen Nacht in Luxemburg zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehren geführt. Insgesamt mussten die Rettungskräfte sechs Keller auspumpen, die aufgrund des starken Regens vollgelaufen waren. Durch den starken Wind sind darüber hinaus zwei Bäume umgestürzt, mehrere Dächer wurden beschädigt. Insgesamt mussten die Feuerwehren des Landes bis um 4 Uhr 30 Mal ausrücken. Menschen kamen durch das Unwetter nicht zu Schaden.

Zu einer brenzligen Situation ist es in Diekirch gekommen. Dort hat gegen 22.20 Uhr ein Blitz ins Museum für Militärgeschichte eingeschlagen. Rettungskräfte aus Diekirch, Ettelbrück, Tandel und Bettendorf waren an dem Großeinsatz beteiligt. Zehn Minuten später schlug ein weiterer Blitz in Zolwer in der Rue Aessen ein.

177.000 Blitze

Ebenfalls betroffen vom Unwetter war auch der Flugverkehr am Findel. Nach RTL-Informationen ist ein Flugzeug aus Madrid bei der Landung von einem Blitz getroffen worden. Weder das Flugzeug noch die Passagiere kamen dadurch zu Schaden. Der Flug aus Malaga musste wegen des Unwetters in Lille landen. Außerdem kam es zu zahlreichen Verspätungen.

Das Gewittersystem ist von Frankreich aus über die Benelux-Staaten nach Deutschland gezogen und hat den Nachthimmel dabei mit mehr als 177.000 Blitzen erleuchtet. «Das ist schon eine ordentliche Anzahl für ein Gewitter», sagte Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am frühen Donnerstagmorgen.

Auch im Saarland und in Rheinland-Pflaz Saarland hat das Unwetter für orkanaritge Böen und Starkregen gesorgt. Auf seinem Weg nach Norden verlor es dann aber an Wucht und war am frühen Morgen größtenteils auf die Nordsee abgezogen.

(jw/sw/L'essentiel)

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