Drogen in Luxemburg

07. November 2019 13:10; Akt: 07.11.2019 13:27 Print

Polizei nimmt zehn Dealer in einer Woche fest

LUXEMBURG/ESCH – Seit dem 28. Oktober hat die Police Grand-Ducale im Kampf gegen die Drogenkriminalität mehrere Erfolge zu verzeichnen.

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Die Police Grand-Ducale hat in den vergangenen Wochen an mehreren Standorten im Drogen-Milieu in Luxemburg-Stadt und Esch/Alzette aufgeräumt. Insgesamt wurden zehn Drogendealer auf frischer Tat ertappt und festgenommen.

Am 28. Oktober erfolgte die erste Festnahme in Esch/Alzette aufgrund mehrerer Kokainkugeln und eines größeren Geldbetrages, am nächsten Tag wurde ein Dealer in der Nähe des Hauptbahnhofs in Luxemburg-Stadt dingfest gemacht, der so viele Drogenkugeln im Mund trug, dass er den Mund bei einer Polizeikontrolle nicht öffnen konnte. Am Abend wurde außerdem eine Frau auf frischer Tat ertappt, die Kokainkugeln an einen Konsumenten verkauft hatte. Am 30. Oktober konnten die Polizisten in der Rue Pasteur in Esch einen Verdächtigen festnehmen, der – wie sich dann rausstellte – illegal im Großherzogtum aufhielt. Am selben Tag stießen Beamte am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt auf einen weiteren Mann, der auffällige Schluckbewegungen machte und seinen Mund verschlossen hielt. Auch er hatte mehrere Kokainkugeln darin versteckt, sowie eine größere Geldsumme bei sich.

An Halloween konnten im Rahmen einer großangelegten Drogenkontrolle im hauptstädtischen Bahnhofsviertel zwei weitere Drogendealer auf frischer Tat ertappt werden. Am Montag folgten ebenfalls zwei Festnahmen in Luxemburg-Stadt, ein weiterer Dealer wurde am Dienstag dingfest gemacht.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cana bis am 07.11.2019 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Schreibt mann jetzt nicht mehr hin wenn es um Cannabis ging ? sind es dann einfach nur Drogendealer weil mann andernfalls nicht genug Empörung beim Volk hervorrufen kann ? Es ist ja heutzutage bekannt dass die älteren sich auch nicht mehr so sehr gegen Cannabis aussprechen daher macht es dann Sinn die Graß-Dealer nicht beim Namen zu nennen um beim Volk den : Hurra, die Polizei ist da und schützt uns vor dem bösen Drogen- Effekt hervorzurufen ? Fragen über Fragen , steht ja auch da wenn es um Koks geht ...

  • Cloys Sea am 08.11.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Souwéit ware mir jo schon eng Kéier. Deemols huet de Policeminister Etienne Schneider och op der Gare raume geloss. Wourunner et duerno gehapert hat, war dat säi Kolleg de Justizminister nët derfir gesuergt huet, dat déi Leit eng réal Strof kréien oder nees an hiert Land zeréck geschéckt ginn. Mee, ech denken dat mir haut nach ëmmer déi selwecht Leit hun déi hierem "Beruff" do noginn.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Cloys Sea am 08.11.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Souwéit ware mir jo schon eng Kéier. Deemols huet de Policeminister Etienne Schneider och op der Gare raume geloss. Wourunner et duerno gehapert hat, war dat säi Kolleg de Justizminister nët derfir gesuergt huet, dat déi Leit eng réal Strof kréien oder nees an hiert Land zeréck geschéckt ginn. Mee, ech denken dat mir haut nach ëmmer déi selwecht Leit hun déi hierem "Beruff" do noginn.

  • Cana bis am 07.11.2019 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Schreibt mann jetzt nicht mehr hin wenn es um Cannabis ging ? sind es dann einfach nur Drogendealer weil mann andernfalls nicht genug Empörung beim Volk hervorrufen kann ? Es ist ja heutzutage bekannt dass die älteren sich auch nicht mehr so sehr gegen Cannabis aussprechen daher macht es dann Sinn die Graß-Dealer nicht beim Namen zu nennen um beim Volk den : Hurra, die Polizei ist da und schützt uns vor dem bösen Drogen- Effekt hervorzurufen ? Fragen über Fragen , steht ja auch da wenn es um Koks geht ...