Polizeieinsatz

13. März 2019 18:00; Akt: 13.03.2019 18:13 Print

Täter von Zessingen war Polizist

LUXEMBURG – Der Verursacher des Polizeieinsatzes am Dienstagabend war selbst Polizist und hatte Waffen in seiner Wohnung.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Verursacher des Polizeieinsatz, der am Dienstag Zessingen in Atem gehalten hatte war ein Polizist, so erklärt die Staatsanwaltschaft gegenüber L'essentiel. Der Mann hatte gedroht, ein Gebäude mit einer Granate in die Luft zu jagen. Ein Sondereinsatzkommando fand ihn nach Stürmung der Wohnung bewusstlos vor. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, hatte er gesundheitliche Probleme. Aktuell ist der Mann noch im Krankenhaus.

Der Täter hatte mehrere Waffen in der Wohnung gelagert. Der Einsatz dauerte von den Nachmittagsstunden bis etwa 20 Uhr. Laut Auskunft eines Anwohners hatte es einen Ehestreit gegeben. Als dann Polizeibeamte vor Ort eintrafen, habe sich der Mann in seiner Wohnung verschanzt und den Beamten gedroht. Die Ehepartnerin hatte das Gebäude bereits verlassen. Der etwa 40-jähriger Mann werde in der Nachbarschaft sehr geschätzt, hieß es. Nachbarn schilderten den Mann als «netten und freundlichen Menschen mit einer Frau und zwei Pitbulls». Bekannt sei er durch seine Autos, gerade habe er sich einen Porsche gekauft: «Er wechselt sie alle zwei bis drei Monate», sagt einer der Nachbarn.

Während des laufenden Polizeieinsatzes wurden mehrere Gebäude in der Gegend evakuiert. Ein Bombenräumteam war ebenfalls vor Ort, ebenso ein Krankenwagen. Die Straßen war gesperrt.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Flic am 13.03.2019 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wie war noch die andere Schlagzeile heute :"Luxemburg ist die sicherste Stadt der Welt" !!! Na klar doch. Wenn nur die Polizei nicht wäre.

  • nico am 13.03.2019 18:29 Report Diesen Beitrag melden

    Waffenbesitz, Autohandel und was noch?

  • Manni am 14.03.2019 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech hei die Kommentare liesen, dann denken ech dat de Punkt ereécht as, dat jiidfereén einfach emol virun senger Diir kiert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sonja am 14.03.2019 17:49 Report Diesen Beitrag melden

    dei meeschten Kommentaren hei sinn einfach niveaulos, mei hunn ech dozou net ze soen

  • Sunny am 14.03.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich die Beiträge hier lese, bin ich sehr erschüttert. Dieser Bericht beruht ja auf Zeugenaussagen, aber vieles davon entspricht einfach nicht der Wahrheit. Ich finde es sehr sehr traurig, das ganze ist schlimm genug, da braucht man nicht noch Leute die abwertende Kommentare schreiben. Man kann der Presse vielleicht keine Vorwurf machen, da sie sich auf Zeugenaussagen berufen, aber trotzdem nutzen manche Menschen solche Gelegenheiten einfach nur um irgendwelchen Mist von sich zu geben. Traurige Gesellschaft !!!

  • Serge am 14.03.2019 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es der Metzger, Journalist oder Bauarbeiter so-und-so gewesen wäre, würde das nicht in den Artikeln stehen und niemand würde sich dafür interessieren. Bei Polizist, Politiker, Lehrer usw. ist es aber anscheinend von nationalem Interesse. Schade für die voreingenenommenen Kommentare.

  • John Doe am 14.03.2019 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    den hellen Wahnsinn waat hei d'Leit vun sech gin!! Ech wetten keen vun deenen hellen Komentateuren kennt deen Här (ech och nett), an awer uerteelen se hei! Wann dei Persoun Autoen wiesselt, wei anerer hier Callecon'en, so what? Wann en sech et kann leeschten! @Nico: Waffenbesetz: wou ass de Problem, wann en e Waffeschein huet an och Waffen? Daer Leit gett et hei am Land méi wi een denkt! Autohandel? Ähm? WOU steet daat. Wann een seng Autoen keeft an verkeeft ass daat keen handel, en schengt se jo ze benotzen an daer Zait.

  • breite am 14.03.2019 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    da sieht mann was poliziten in luxembourg so machen dicke autos fahren und noch sich als "de batti" stelhen