In Luxemburg

26. Juli 2019 17:30; Akt: 26.07.2019 18:51 Print

Ein Kilometer Dokumente von Fluten beschädigt

LUXEMBURG – Im Nationalarchiv wird gelagert, was zum nationalen Erbe gehört. Jetzt hat eine schwere Überschwemmung Tausende Dokumente beschädigt.

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Hier werden Dokumente von nationaler Bedeutung aufbewahrt – und geschützt. Jetzt fielen Tausende einem Wasserschaden zum Opfer. (Bild: Editpress/Upload)

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Eine Überschwemmung verursachte am Donnerstagnachmittag erheblichen Schaden in einem Lager des Nationalarchivs auf dem Plateau du Saint-Esprit in der Hauptstadt. Die Feuerwehr griff schnell ein, um das Wasser zu stoppen. Dennoch wurden zwischen 750 und 1000 Meter Dokumente beschädigt. Seit Donnerstagnachmittag arbeitet das Team des Nationalarchivs mit Hilfe des Nationalmuseums für Geschichte und Kunst an der Wiederherstellung der Dokumente und der Säuberung der Räumlichkeiten. Ein Großteil des Archivs wurde inzwischen in Kühlräumen gesichert.

Ein Archiv von 45 Kilometern

Am Freitag war weder im Kulturministerium noch im Nationalarchiv jemand zu erreichen, um anzugeben, welche Arten von Dokumenten beschädigt wurden oder welcher Anteil der Archive in den beschädigtem Abschnitt stand. Laut Website der Regierung «verfügt das Nationalarchiv derzeit über 45 Kilometer Archivalien und 33.000 Mikrofilme». Die ältesten Dokumente stammen aus dem Jahr 762.

Seit 1968 befindet sich das Nationalarchiv in den ehemaligen Kasernen des Plateau du Saint-Esprit in Luxemburg-Stadt. Weitere Depots befinden sich im Industriegebiet Bourmicht in Bartringen und in den Kellern der Athénée de Luxembourg.

(jw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jimbo am 26.07.2019 18:08 Report Diesen Beitrag melden

    Im Ösling würde man bestimmt irgendwo einen geeigneteren Platz finden, um nationale Archive sicher auf zu bewahren. Ein -5 im luxemburger Parkhaus war sicher nur Notlösung.

  • Hexenhummer an Aktioun am 27.07.2019 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    leiën do net d'Bommeleeërdossieren an Pädophyliegeschichten, wou déih Schëlleg als Schéinhällëg freigesprach gin an déih minderjährëg Affer als Verféiërer vun aalen Bopen dohigestallt gin ...

  • Bilbo am 26.07.2019 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hm, wisou gin dokumenter an engem Parkhaus verstaut??? Huet den Staat net grouss genuch geduecht an daat elo als noutleisung gesin? majo dann ... well nt wessen weivill Leit vun der Cité judiciaire doweint keng Parkplaz kreien...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anon am 29.07.2019 06:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Een Dossier wou net zersteiert soll gin gett gudd gelagert ;), waat hun se nees ze verstoppen, an sou pannen ass manipulatioun wei et zenter joeren leeft

  • Anne Francini am 27.07.2019 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    Julie: nicht nur die geheimen sondern « alle » damit im Katastrophenfall (wie im 16-17. Jahrhundert) niemand erfährt was passiert ist.

  • ,Jacques am 27.07.2019 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Bei solchen wichtigen Dokumenten solle man ausser Sprinkleranlagen auch daran dencken, WASSERMELDER EIN ZUBAUEN , DAS HäTTE DAS CHOAS VERHINDERT

  • Der Verschwörungstheoretiker am 27.07.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    "Am Freitag war weder im Kulturministerium noch im Nationalarchiv jemand zu erreichen, um anzugeben, welche Arten von Dokumenten beschädigt wurden oder welcher Anteil der Archive in den beschädigtem Abschnitt stand." Interessant :)

  • Hexenhummer an Aktioun am 27.07.2019 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    leiën do net d'Bommeleeërdossieren an Pädophyliegeschichten, wou déih Schëlleg als Schéinhällëg freigesprach gin an déih minderjährëg Affer als Verféiërer vun aalen Bopen dohigestallt gin ...