Digitalisierung

18. September 2017 07:00; Akt: 18.09.2017 07:03 Print

1000 iPads in den Schulen des Großherzogtums

LUXEMBURG – Ab diesem Schuljahr können fast 1000 Schüler im Unterricht und zu Hause einen Tablet-Computer aus dem Hause Apple nutzen.

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Gegen eine Leihgebühr von fünf Euro pro Monat soll jeder Schüler in Luxemburg ein iPad bekommen. (Bild: DPA)

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Bereits 2016 arbeiteten rund 800 Gymnasiasten in Luxemburg mit einem iPad. Wenn am Montag mit dem ersten Gong das neue Schuljahr beginnt, werden es etwa 200 mehr sein. Damit ist ein erster Schritt in den Luxemburgischen Schulen Richtung Digitalisierung getan.

Wie Ministerpräsident Xavier Bettel in seiner Rede zur Lage der Nation verkündet hatte, sollen künftig alle Schüler im Großherzogtum gegen eine Gebühr von fünf Euro im Monat einen der Tablet-Computer erhalten. Das Tempo der Verteilung soll deshalb ab 2018 erhöht werden: Pro Schuljahr sollen dann zwischen 3500 und 4500 der Computer ihre Nutzer in den Lyzeen erreichen.

«Kein Spielzeug»

Um von dem Programm zu profitieren, müssen die betroffenen Schulen ein pädagogisches Konzept vorlegen und ihren Wunsch nach den Tablets begründen. «Die Computer sind kein Spielzeug für die Schüler», erklärt das Bildungsministerium.

Luxemburg plant in diesem Jahr ein Budget von rund 450.000 Euro ein, um die verschiedenen Gymnasien des Landes mit Tablets auszustatten.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • G. Hoffmann am 18.09.2017 07:37 Report Diesen Beitrag melden

    Super, da hat der Staat sich mal wieder für die "günstigste "Variante entschieden. In wie fern diese Geräte die Jugend auf das spätere Berufsleben vorbereiten soll ist mir ebenfalls schleierhaft. Am Arbeitsmarkt wird hauptsächlich mit fest installierten Rechnern oder Laptops gearbeitet und diese laufen größtenteils auf Windows... Außerdem hätte man die 2-3 Apps, die jetzt tatsächlich für den Schulunterricht genutzt werden, auch auf die sowieso vorhandenen Smartphones der Schüler installieren können; denn heute hat jeder 12-jährige sein eigenes Smartphone.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • G. Hoffmann am 18.09.2017 07:37 Report Diesen Beitrag melden

    Super, da hat der Staat sich mal wieder für die "günstigste "Variante entschieden. In wie fern diese Geräte die Jugend auf das spätere Berufsleben vorbereiten soll ist mir ebenfalls schleierhaft. Am Arbeitsmarkt wird hauptsächlich mit fest installierten Rechnern oder Laptops gearbeitet und diese laufen größtenteils auf Windows... Außerdem hätte man die 2-3 Apps, die jetzt tatsächlich für den Schulunterricht genutzt werden, auch auf die sowieso vorhandenen Smartphones der Schüler installieren können; denn heute hat jeder 12-jährige sein eigenes Smartphone.

    • Jean am 18.09.2017 09:18 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz zu schweigen davon dass Android Geräte viel Benutzerfreundlicher sind und es einem zb. viel einfacher erlauben selbstentwickelte Apps zu Testen.

    • Moriartry am 18.09.2017 09:37 Report Diesen Beitrag melden

      JA, Android ist billiger, aber auch nicht so sicher. Android ist immer wieder Opfer von Hackers. Apple hingegen...ja, wo sind denn die Viren?? Apple's system kann man nicht so einfach umgehen, also sicherer. NEIN, es geht immer mehr in Richtung "wearable" also, den PC immer in der Tasche haben, auch im Berufsleben, viele Firmen arbeiten schon mit Tablets (Formular unterschreiben). NEIN, den persönlichen Smartphone "vergisst" man dann zu Hause. T'ja, die Zeiten ändern sich! ;-)

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