Entscheidung im November

15. September 2017 18:28; Akt: 15.09.2017 18:56 Print

Esch/Alzette will offiziell Kulturhauptstadt werden

ESCH/ALZETTE – Die Eisenstadt hat am Freitag ihre finale Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2022 eingereicht.

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Janina Stroetgen und Andreas Wagner leiten die Escher Kandidatur. (Bild: Editpress)

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Eine Delegation aus Esch/Alzette hat heute Guy Arendt, Kulturstaatsminister der Europäischen Union, ihre finale Bewerbung vorgelegt. Die Eisenstadt möchte die europäische Kulturhauptstadt im Jahr 2022 werden.

Nach den Verfahrensregeln wird das Dossier vom Ministerium an die Europäische Kommission und die Mitglieder der europäischen Jury weitergeleitet. Diese wird am 10. November in Luxemburg zusammentreffen, um bei der abschließenden Sitzung eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Kosten in Höhe von 67 Millionen Euro

Luxemburg wurde von den europäischen Behörden bereits offiziell zur Kulturhauptstadt Europas ernannt. Esch/Alzette ist die einzige Stadt, die einen Kandidaten nominiert hat. Die Hauptstadt, der diese Ehre bereits 1995 und 2007 zuteil wurde, zog es daher vor, den Raum anderen zu überlassen. Esch würde den Titel Kulturhauptstadt Europas mit Kaunas in Litauen teilen.

Der Regierungsrat hatte Ende Februar 2016 beschlossen, dass sich der Staat zu 67 Prozent am Budget für die Kulturhauptstadt 2022 beteiligt. Anvisiert sind Kosten von in Höhe von 67 Millionen Euro.

(JW/L'essentiel)

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