Trotz höherer Ausgaben

16. November 2017 15:04; Akt: 16.11.2017 15:58 Print

CNS erwirtschaftet immer noch einen Überschuss

LUXEMBURG – Obwohl die CNS mehr Ausgaben übernimmt und für Mutterschutz mehr Geld ausgibt, wird für das Geschäftsjahr 2018 ein Überschuss von 78,5 Millionen Euro erwartet.

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Die CNS schreibt auch 2018 voraussichtlich schwarze Zahlen. (Bild: DPA)

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Die Nationale Gesundheitskasse (CNS) hat am heutigen Donnerstag die Details des Budgets für die Krankenversicherung und den Mutterschutz veröffentlicht. Darin müssen verschiedene neue Leistungen ebenso berücksichtigt werden, wie neue Einnahmequellen, die für 2018 geltend gemacht beziehungsweise erschlossen werden können. Dazu zählen die Erstattung der Pille für Frauen bis zum 30. Lebensjahr, die Erstattung der Arztkosten für Minderjährige, die Indexierung der Gehälter ab Mitte 2018 oder die Ausdehnung des Mutterschaftsurlaubs auf zwölf Wochen.

Laut Prognose für 2018 sollen die Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf 2,88 Milliarden Euro sinken. Das ist den geringeren Ausgaben bei Sachleistungen (-8,3 Prozent) geschuldet. Gleichzeitig erhöhen sich die Personalkosten aufgrund des neuen Tarifvertrags um 6,2 Prozent. Der Gesamtumsatz wird voraussichtlich um 7,9 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro sinken. Nach Abzug der laufenden Kosten von knapp 19,8 Millionen Euro soll der Überschuss damit allein für das Geschäftsjahr 2018 bei rund 78,5 Millionen Euro liegen.

Zusätzlich verfügt die CNS beim Mutterschutz und der Krankenversicherung über Reserven in Höhe von 550,7 Millionen Euro. Sollten sich die Umsätze weiterhin positiv entwickeln, verfügt die CNS bis 2019 über Rücklagen in Höhe von 618,64 Millionen Euro.

(MC/L’essentiel)

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