Insolvenzen

03. Januar 2018 13:29; Akt: 04.01.2018 07:19 Print

935 Luxemburger Firmen sind 2017 pleite gegangen

LUXEMBURG – 2017 sind insgesamt 935 Unternehmen pleite gegangen. Die Zahl der Insolvenzen in Luxemburg ist damit im Vergleich zum Vorjahr allerdings um fast fünf Prozent gesunken.

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Im Jahr 2016 waren in Luxemburg 983 Unternehmen zahlungsunfähig. (Bild: Editpress/Claude Ernst)

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Das Jahr 2016 wurde durch einen starken Anstieg der Zahl der Insolvenzen in Luxemburg geprägt. Insgesamt 983 Unternehmen mussten schließen. Für das Jahr 2017 kann eine positivere Bilanz gezogen werden, denn die Zahl der Insolvenzen ist um 4,88 Prozent zurückgegangen. Fast drei Viertel der «Pleiten» (689) fanden im Dienstleistungssektor statt, so der Finanzexperte Herbert Eberhard.

Auch der Handel war mit 196 Konkursen stark betroffen, obwohl dieser Sektor gegenüber 2016 um 20,65 Prozent zurückging. Im Baugewerbe sank die Zahl auf 5,38 Prozent der Konkurse – auch wenn Unternehmen wie Toutimmo in Tüntingen (60 Mitarbeiter), Guy Thomas in Dahlem (48 Mitarbeiter), PC Armatures sarl in Esch/Alzette (80 Mitarbeiter) und Sermelux in Kehlen (80 Mitarbeiter) 2017 ihre Pforten schließen mussten.

Für 2018 ist Creditreform optimistisch und erwartet «eine Fortsetzung dieses positiven Trends». «Die gute Wirtschaftslage in Westeuropa ist die Basis für ein solides Wirtschaftswachstum, das auch zu geringeren Insolvenzen führt», so Herbert Eberhard abschließend.

(pp/L'essentiel)

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