In Luxemburg

27. November 2017 16:33; Akt: 27.11.2017 17:21 Print

20 km/h-​​Limit soll Fußgänger schützen

LUXEMBURG – Mit der früh anbrechenden Nacht und dem aktuellen Wetter wird die Sicht auf der Straße eingeschränkt. Minister Bausch mahnt Fußgänger zur Achtsamkeit.

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Im Jahr 2016 wurden in Luxemburg acht Fußgänger getötet und 48 schwer verletzt. (Bild: Editpress/Ifinzi)

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In den Wintermonaten steigt die Gefahr im Straßenverkehr. «Besonders im Herbst und Winter kann es für Fußgänger gefährlich werden», gab François Bausch, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, in einer parlamentarischen Mitteilung am Montag bekannt. Die Zunahme der Unfälle, in denen Fußgänger involviert waren, beunruhigt Bausch.

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Im Jahr 2016 wurden in Luxemburg acht Fußgänger getötet und 48 schwer verletzt, wohingegen im Jahr 2015 sieben Fußgänger getötet und 52 bei einem Verkehrsunfall verletzt wurden.

Niedrigeres Tempolimit zum Schutz der Fußgänger

«Viele Kollisionen ereigneten sich im Dunkeln», sagt Bausch weiter. In der Düsternis sieht ein Autofahrer einen Fußgänger erst in 25 Metern Entfernung, wenn er dunkelfarbige Kleidung trägt. Das sei allerdings nicht ausreichend, um einen Zusammenprall zu vermeiden. Mit einer reflektierenden Weste könne der Fußgänger bereits ab 140 Metern Entfernung erkannt werden.

Das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur befürwortet zudem Initiativen von Kommunen, die die Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h reduzieren wollen. Bausch erwähnt sogar Städte, in denen die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h beträgt (das ist in Clausen seit einem Jahr der Fall), was es «ermöglicht, den Bremsweg bei Notbremsungen deutlich zu verkürzen» und damit Leben zu schützen.

(NC/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Phil am 28.11.2017 00:49 Report Diesen Beitrag melden

    Dat ass d'Resultat vun dem gewollten an vum Bausch agefouerten Mischmasch op onseren Strossen. Autoen, Veloen, Camionetten, Foussgänger, Skateboarder. An dann priedegt de Gréngkär de Leit och nach sie wären absolut sëcher an hätten Virrecht um Zebrastreifen... dat hëlleft awer näischt an féiert juste dozou, dass jonk Mammen sech todesmutig mat hierer Kannerkutsch nach op de lëschten Meter virun engem Auto op den Zebrastréif geheien. Null Problembewusstsein awer vill Gottvertrauen. Wéi sot de Papp ëmmer "Kanner bleiwt ewech vun der Stroos, dat ass keng Spillplaz!"

  • Strupp am 27.11.2017 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alt rem eng nei Gehierblähung fum Herr B.

  • bitcoin am 27.11.2017 22:28 Report Diesen Beitrag melden

    mol kucken op de bausch mat 20 km/h fiert - gleew ëtt. heen wëllt bestëmmt nik mi rëm geweelt gin,ma heen ass um gudde wee....

Die neusten Leser-Kommentare

  • jch am 21.12.2017 23:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Handy verbot

  • arm am 28.11.2017 11:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Am Einfachsten wäre wenn die Fußgänger nicht mit Sicherheitswesten unterwegs sind’s zu protokollieren Problem gelöst

  • och eng Wourecht am 28.11.2017 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Fussgänger müssten bei einem Unfall mit in die Pflicht genommen werden, wenn sie komplett schwarz verhüllt und ohne auf den Verkehr zu achten auf den Zebrastreifen springen. 1) da sie nur schwer zu erkennen sind und 2) der Bremsweg wegen nasser Fahrbahn länger wird. Selbst als aufmerksamer Fahrer ist mir dies schon vorgekommen.

  • Brenda am 28.11.2017 11:24 Report Diesen Beitrag melden

    Dat wert ned fill helefen wann et vun 30 op 20km/h gesaat gett, leit fueren einfach ze seier, perseinlech gesin ech offt dass leit och einfach schnell iwert stroosen gin ounie lenks a rietz ze kuken. Bleift weinstens och kuerz stoen.. Dass io och direlt dem fuerer seng schold...io.. Leit awa och an statt mam handy riewer zegoen ounie ze kuken sollen se och bessen oppassen

  • knujhel am 28.11.2017 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Do héiert awer ee sech gäre schwetzen! Dass et iwwer de Wanter däischter ass an een net gudd gesäit oder gesi gëtt, ass nun mol wierklech näischt neies. Awer Haaptsach di anerLeit beléieren, dat kënne se, di Gring.