Unterricht in Luxemburg

17. Januar 2017 13:31; Akt: 17.01.2017 14:34 Print

Luxemburg setzt auf die Schule der Zukunft

LUXEMBURG – Das Projekt «Future Hub» wurde am Donnerstag vorgestellt. Es soll in den Lyzeen des Großherzogtums die Lehre der neuen Technologien verstärken.

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Bildungsminister Claude Meisch und der Direktor des Technischen Lyzeums in Esch/Alzette, Patrick Straus. (Bild: Editpress)

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Das nationale Bildungsministerium möchte durch die Schaffung Projektes«Future Hub» dem digitalen Zeitalter gerecht werden. Diese Auszeichnung sollen künftig Lyzeen erhalten, welche die neuen Technologien verstärkt in ihren Lehrplan aufnehmen. Die Idee dahinter sei, die bestehende Lehre zu erweitern und «einen Schritt weiter zu gehen», wie Claude Meisch sagt. Der Bildungsminister ist überzeugt davon, dass in diesem Bereich die «Jobs von heute und morgen liegen».

Konkret werden drei Lyzeen des Landes zu den ersten «Kompetenz- und Ausbildungszentren» dieser Art. Sie lehren künftig die Entwicklung von Videospielen, Finanztechnologie, IT-Sicherheit oder die Verwaltung von Datenbanken. Dazu gehören das Technische Lyzeum für Kunst- und Handwerksberufe in der Hauptstadt und das Technische Lyzeum in Esch/Alzette, die bereits im September den neuen Unterricht aufnehmen werden. Außerdem wird das Lyzeum Edward Steichen in Clerf, das 2018/19 eröffnet wird, ein Teil davon.

17 neue Lehrer gesucht

Der neue Stundenplan zielt darauf ab, «die IT-Experten und digitalen Führungskräfte von morgen» auszubilden. Das neue Programm soll die Schule in das 21. Jahrhundert führen. «Für unsere Wirtschaft ist diese Art der schulischen Ausbildung ungemein wichtig», betonte Meisch und ergänzte, dass das Programm bei den Schulen auf offene Ohren stieß.

«Im Jahr 2004 waren es 80 Schüler, die am Fach Informatik teilnahmen. Heute sind es 160. Das Interesse der Schüler wächst. Daran besteht kein Zweifel», erklärt Patrick Straus, Direktor des Technischen Lyzeums in Esch. Bis zum Start des Programms werden 17 neue Lehrer gesucht. «Falls wir in dieser Zeit nicht genügend Lehrkräfte finden, werden wir eine Alternative präsentieren, die das Programm zum Laufen bringt», sagt Meisch.

Alle Schüler, die das 4. Schuljahr abgeschlossen haben, können bereits über info@futurehub.lu ihr Interesse anmelden.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

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