Fragestunde

30. Januar 2017 13:43; Akt: 30.01.2017 16:27 Print

650 Schüler löchern drei Minister mit Fragen

LUXEMBURG – Die Minister Étienne Schneider, Pierre Gramegna und François Bausch haben sich mit 650 Schülern über die Rifkin-Studie ausgetauscht.

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Sie sind nicht alle im Wahlalter, aber ihre Fragen waren überhaupt nicht kindisch. Fast 650 Schüler aus Lyzeen und Gymnasien aus Luxemburg und der Großherzogtum waren ins Athénée gekommen, um den Antworten von Wirtschaftsminister Étienne Schneider, Finanzminister Pierre Gramegna und Verkehrsminister François Bausch zu lauschen. Das Thema: die Rifkin-Studie über die Zukunft des Großherzogtums in den Bereichen Arbeitswelt, Mobilität und Energie.

François Bausch startete mit den Schülern zudem seine eigene Umfrage. Per Handzeichen sollten sie darüber abstimmen, wer von ihnen von einem eigenen Auto träumte. Ein Schüler antwortete, dass ihn der Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln «eine Stunde mehr» kosten würde – eine Szene, die die Minister amüsierte. Aber sie zeigt, dass die jungen Menschen sich über die Thematik Gedanken machen. «Sie sind von nachhaltiger Entwicklung überzeugt, aber sie wollen auch soziale Gerechtigkeit», erklärte Étienne Schneider.

Auf Seiten der Teilnehmer «Ich bin mir nicht sicher, wie man die Arbeitslosigkeit bekämpfen will, wenn gleichzeitig die Automatisierung voranschreitet», sagt der 17-jährige Emmanuel. «Auf dem Papier sind die Ideen gut, aber wir müssen auch in der Lage sein, sie umzusetzen», sagt Vincent, ebenfalls 17. Der 16-jährige Jonathan sagt: «Eine Frage drehte sich um Bio-Essen in den Schulen. Eine gute Idee – aber man muss es auch bezahlen können.»

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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