In Luxemburg

24. Mai 2019 12:19; Akt: 25.05.2019 13:44 Print

72 Millionen Euro gingen 2018 in die Forschung

ESCH-BELVAL – Der Fonds national de la recherche hat seinen Jahresbericht für 2018 vorgelegt. Der Fonds möchte Forschungsergebnisse in Zukunft öffentlich zugänglich machen.

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Auch in Sachen Wohnen und Mobilität kann die Forschung Antworten liefern. (Bild: Editpress/Francois Aussems)

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Der Fonds national de la recherche (FNR) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Innovationen und neueste Forschungen in die Gesellschaft zu integrieren. Alleine 2018 investierte der Fonds mit Sitz in Esch-Belval 12,58 Millionen Euro in ihre Maßnahmen zur «Umsetzung von Forschungen in wirtschaftliche Neuerungen und private und öffentliche Partnerschaften».

Marc Schiltz, Generalsekretär des FNR, erklärt: «Es ist uns gelungen, Unternehmen für die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern zu gewinnen. Wir haben immer mehr bilaterale Projekte mit Forschungseinrichtungen; der Universität auf der einen Seite und einem Unternehmen auf der anderen Seite, und das ist für beide sehr vorteilhaft», erklärt er und fügt hinzu: «Wir sind bestrebt, dass sich die Forschung auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen Luxemburgs konzentriert, mit Themen wie Mobilität und Wohnen. Dies sind Herausforderungen, bei denen die Forschung eine Reihe von Antworten liefern kann.»

265 Millionen für wissenschaftliche Projekte

Seit dem vergangenen Jahr ist die FNR an einem neuen Vertrag mit der Regierung beteiligt, der bis 2021 läuft. Von den vom Staat bereitgestellten 265,41 Millionen Euro hat der Fonds bereits 72,1 Millionen Euro zur Finanzierung von 260 Projekten in den Bereichen Forschung (112), Wissenschaftskommunikation (89) und 59 AFR (aides à la formation-recherche) bereitgestellt. Die Schwerpunkte liegen in den biomedizinischen Wissenschaften mit Schwerpunkt Daten, Forschung an innovativen Werkstoffen, Kommunikationssystemen und Umwelt.

Zu den Zielen der FNR gehört es, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und Talente anzuziehen. Herausfordernd gestaltet sich auch hier die Digitalisierung und mit ihr die Bearbeitung von großen Datenmengen sowie die Entwicklung von künstlichen Intelligenzen. Das Institut beteiligt sich zudem an einer europäischen Initiative, um bis 2020 einen offenen und unmittelbaren Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zu ermöglichen. «Wir finanzieren Forschungen durch Gelder der Steuerzahler. Daher erscheint es uns nur richtig, dass die Ergebnisse dieser Forschungen für jedermann zugänglich sind, sobald sie veröffentlicht sind – ohne Gebühren oder Abonnements zahlen zu müssen», so Schiltz.

(Mathieu Vacon/ L´essentiel)

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