Meteoriten & Supermond

13. Dezember 2016 09:16; Akt: 13.12.2016 09:34 Print

Regnen am Mittwoch die Sterne auf Luxemburg?

LUXEMBURG – Was für ein Himmelsschauspiel in Luxemburg: Am Mittwoch rauscht der Meteoren-Schauer der Geminiden übers Firmament – und einen Supermond gibt's noch dazu.

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Der Weihnachtsstern? Die Geminiden rauschen noch bis zum 17. Dezember durch den nächtlichen Himmel. Am besten sind sie in der Nacht zum 14. Dezember zu sehen. (Bild: DPA/Pedro Puente Hoyos)

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In der Nacht auf Mittwoch geht es am Himmel über Luxemburg hoch her: Der Sternschnuppenstrom der Geminiden erreicht dann seinen funkelnden Höhepunkt – und auch ein Supermond prangt wieder am Firmament. Wie – noch ein Supermond? Den gab es doch erst im November! «Der Mond ist noch immer nahe an der Erde», erklärt Nic Feierstein von den Astronomes Amateurs du Luxembourg (AAL, siehe Infobox). Die Ellipse, in der sich das Gestirn um die Erde bewegt, verschiebe sich nur langsam. «Der Mond ist noch immer etwas größer als sonst», sagt Feierstein.

Ob man das mit dem bloßen Auge erkennen kann, bezweifelt der Hobby-Astronom jedoch. «Der Supermond ist eine astronomische Bezeichnung», sagt er. «Wenn Sie im Ösling einen Mondaufgang sehen, dann erscheint der auch riesig – das ist aber nur eine optische Täuschung.» Mondaufgang ist in Luxemburg am Dienstag um 16.43 Uhr, Untergang am Mittwoch um 8.32 Uhr. Am hellsten scheint der Supervollmond um 1.06 Uhr in der Früh.

Kometenstaub am Himmel

In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember wird auch der Höhepunkt des Sternschnuppenregens der Geminiden erwartet. «Die Sternschnuppen bestehen aus Kometenstaub, der in der Atmosphäre verbrennt», erklärt Nic Feierstein. Stündlich könnten dann bis zu 120 Meteore über den Himmel huschen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Der pralle Supermond könnte ihre Beobachtung aber erschweren. Auch Nic Feierstein ist skeptisch, was den Meteoritenhagel angeht: «Das sind relativ schwache Ströme», sagt er. In unseren Breiten würde man sehr wahrscheinlich nicht viel von den Geminiden zu sehen bekommen. Aber: «Es gibt auf dieser Welt nichts, was es nicht gibt – es kann passieren, dass die Geminiden dieses Mal außergewöhnlich gut zu sehen sind.»

Die Geminiden sind nach dem Sternbild benannt, aus dem sie zu kommen scheinen: Es sind die Zwillinge (lateinisch: Gemini). Die Häufigkeit der Geminiden ist mit jener der Perseiden im August vergleichbar. Nach den Geminiden zur Adventszeit folgt um die Weihnachtsfeiertage der Ursidenstrom. Sein Maximum wird in der Nacht zum 23. Dezember gegen Mitternacht erwartet. Er ist allerdings mit nur bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde deutlich schwächer.

(sen/L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Astro am 13.12.2016 10:16 Report Diesen Beitrag melden

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  • Astro am 13.12.2016 10:16 Report Diesen Beitrag melden

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