In Luxemburg

26. März 2018 17:55; Akt: 26.03.2018 19:38 Print

13.000 Fahrzeuge sind zurückgerufen worden

LUXEMBURG – Das Luxemburger Institut für Qualitätssicherung Ilnas hat 13.000 Autos innerhalb der letzten dreieinhalb Monate wegen massiver Mängel aus dem Verkehr gezogen.

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Die Hersteller müssen eventuelle Sicherheitsmängel auf eigene Kosten beheben. (Bild: AFP)

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Seit dem 15. Dezember letzten Jahres werden Fahrzeughalter in Luxemburg vom Ilnas (Institut Luxembourgeois de la Normalisation, de l'Accréditation, de la Sécurité et Qualité des Produits et Services) kontaktiert, wenn ein Automobilhersteller eine Rückrufaktion beauftragt.

In den vergangenen dreieinhalb Monaten sind 13.000 Menschen im Großherzogtum vom Ilnas angeschrieben worden, weil ihre Fahrzeuge entweder nicht den geltenden Sicherheits- oder Umweltstandards entspricht. Die Zahl der Rückrufe beträgt damit etwas mehr als 2,5 Prozent aller Autos in Luxemburg.

Rückruf nur bei «unmittelbarer Gefahr für Insassen»

«Fahrzeugrückrufe werden von Ilnas weitergeleitet, sobald die Europäische Kommission über das europäische Schnellwarnsystem Rapex einen Alarm auslöst. Sie betreffen nur Fahrzeuge, die ernsthafte und unmittelbare Gefahren für Fahrer und Insassen darstellen», erklärt ein Sprecher von Ilnas.

Die Eigentümer werden dann gebeten, die notwendigen Reparaturen bei ihrem Händler durchzuführen. Diese Kosten werden vom jeweiligen Hersteller getragen. Die Rückrufaktion steht nicht im Zusammenhang mit der Diesel-Abgas-Affäre.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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