Entwicklung

13. September 2017 15:33; Akt: 13.09.2017 15:39 Print

Esch/Alzette bekommt noch ein neues Stadtviertel

ESCH-BELVAL – Es klingt wie eine Kopie von Belval: Auf den Industriebrachen zwischen Esch/Alzette und Schifflingen soll in den nächsten Jahren ein neues Wohngebiet entstehen.

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Ein Stadtviertel mit Wohnungen, Nahversorgern, Büros, kollektiven Einrichtungen und Dienstleistern soll in den Industriebrachen von ArcelorMittal zwischen Esch/Alzette und Schifflingen geschaffen werden. Es wird allerdings noch einige Jahre dauern, bevor die Bagger in Betrieb genommen werden können, da sich das Projekt – im Gegensatz zum fünf Kilometer westlich gelegenen Entwicklungsgebiet Belval – erst im Anfangsstadium befindet.

Der erste Schritt, nämlich eine Machbarkeitsstudie, die Anfang 2017 von der Entwicklungsgesellschaft Agora in die Wege geleitet wurde und ein Team aus einigen hunderten Experten beschäftigt, führte nun zu ersten Ergebnissen. Mehr als 200 Bohrungen und Sondierungen sowie 1300 Analysen wurden in den letzten Monaten auf dem Grundstück durchgeführt.

Areal für Wohnungsbau nutzbar

Die ersten Resultate zeigen, dass nach über 130 Jahren industrieller Nutzung die Qualität des Bodens, der stellenweise kontaminiert ist, vergleichbar mit jener anderer Industriebrachen ist. «Auf jeden Fall ist sie nicht unvereinbar mit der zukünftigen Entwicklung zu einem Stadtviertel», gab Frank Vansteenkiste, Präsident von Agora, an.

In Anwesenheit von Regierungsvertretern, des Präsidenten von ArcelorMittal und Vertretern der Gemeinden Esch-Alzette und Schifflingen haben die Mitglieder von Agora am Mittwoch die zweite Etappe der Studie eingeleitet, die sich auf technische, urbane und finanzielle Empfehlungen fokussiert. Sie wird dazu dienen, ein Anforderungsprofil für den Start eines internationalen Stadtplanungs-Wettbewerbs zu erstellen, der Ende 2018 ausgeschrieben werden soll.
Später ist auch eine Phase des Sozialdialogs vorgesehen, um die Bürger mit der urbanen Entwicklung ihrer Stadt vertraut zu machen. Die ersten Umstrukturierungssarbeiten des Standortes sind für das Jahr 2020 vorgesehen.

(Pascal Piatkowski/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lilith am 14.09.2017 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wann et de Leit naischt ausmëcht Suen auszeginn fir sech en Appartement op engem verseuchten Terrain ze kaafen...ech perséinlech kinnt drop verzichten.

  • jimbo am 13.09.2017 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schein, alt nach mei Traffic, a nach mei Appartementer dei keng Sau sech ka leeschten well de Stadt jo do keng ennerhëlt....

  • verseuchter Sandkasten de luxe am 14.09.2017 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wiesen und Ackerland sind für die Verseuchungsindustrie reserviert. Nachdem der Boden erdkrustentief rücksichtslos verseucht worden ist, enstehen hier Wohnviertel und Schulen! Da sieht man/frau/kind, was unsere Politiker für die schaffenden steuerzahlenden Menschen übrig haben - verseuchte Industriehalden, wo man die Sondermüllstyroporkaninchenställe für geizgeile Unsummen für und von billig ausgeliehenen Arbeistsklaven errichtet und sie nach Naht und Faden ausnimmt, bis sie an Krebs verrecken, wofür sie dann beschuldigt werden, da sie zu viel passiv geraucht hätten ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lilith am 14.09.2017 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wann et de Leit naischt ausmëcht Suen auszeginn fir sech en Appartement op engem verseuchten Terrain ze kaafen...ech perséinlech kinnt drop verzichten.

  • aufgezwungener Industriekrebs am 14.09.2017 08:25 Report Diesen Beitrag melden

    ... dann muss das Escher Spital vergrössert werden, für all die Krebsleiden, die durch Wohnviertel und Schulen auf verseuchten Industriehalden verursacht werden ... aber Krankheit treibt ja die Konjunktur an und die Menschen werden weiterhin fürs Aktiv- und Passivrauchen beschuldigt verfolgt und fürs Cannabisrauchen verhaftet, wobei Cannabis ein Antikrebsmittel ist. Verseuchten Industriestaub und verseuchte Luft durch die Verseuchungsindustrie dürfen wir schnuppern, so viel wir wollen und keinen kümmerts! Hauptsache, die lautstarke rücksichtslos verseuchende Arbeitswelt läuft jeden Tag rund!

  • verseuchter Sandkasten de luxe am 14.09.2017 08:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wiesen und Ackerland sind für die Verseuchungsindustrie reserviert. Nachdem der Boden erdkrustentief rücksichtslos verseucht worden ist, enstehen hier Wohnviertel und Schulen! Da sieht man/frau/kind, was unsere Politiker für die schaffenden steuerzahlenden Menschen übrig haben - verseuchte Industriehalden, wo man die Sondermüllstyroporkaninchenställe für geizgeile Unsummen für und von billig ausgeliehenen Arbeistsklaven errichtet und sie nach Naht und Faden ausnimmt, bis sie an Krebs verrecken, wofür sie dann beschuldigt werden, da sie zu viel passiv geraucht hätten ...

  • jimbo am 13.09.2017 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schein, alt nach mei Traffic, a nach mei Appartementer dei keng Sau sech ka leeschten well de Stadt jo do keng ennerhëlt....