In Luxemburg

12. Oktober 2018 06:59; Akt: 12.10.2018 07:10 Print

Solarien sollten nur in Maßen genutzt werden

LUXEMBURG – Dermatologen in Frankreich schlagen Alarm, weil Bräunungsgeräte den Hautkrebs fördern sollen. Ein Kollege aus dem Großherzogtum warnt ebenfalls.

storybild

Solarien stehen im Verdacht, Hautkrebs zu fördern. (Bild: DPA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Während sich die französische Gesundheitsbehörde für ein völliges Verbot von Solarien ausspricht, «weil sie insbesondere bei jungen Menschen Hautkrebs verursachen», stehen die UV-Kabinen im Großherzogtum nicht auf der Abschussliste.

In Luxemburg regelt ein Gesetz vom Mai 2018 den Verkauf und den Gebrauch von Bräunungsgeräten an und durch Minderjährige. Das Gesundheitsministerium erinnert daran, dass auch Betreiber von Solarien und damit auch ihre Kunden Regeln einhalten müssen: Sie betreffen die Ausstattung der Solarien, die Hygiene, Mitarbeiterschulungen und Kundeninformation.

Nicht übertreiben!

Hautärzte sind sich allerdings einig, wenn es um die Gefahr geht, die die künstlichen Sonnenstrahlen mit sich bringen. «Die Zahl der Melanome ist in den vergangenen 60 Jahren um den Faktor 6000 gestiegen», erklärt Dr. Xavier Miller, Präsident der Luxemburger Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie.

Miller plädiert allerdings nicht für ein Verbot: «Ich empfehle meinen Patienten, nicht mehr als 20 Stunden im Jahr in der Sonne zu baden. Das gilt sowohl für die Natur, als auch für das Solarium. Es ist wie mit dem Alkohol: Man darf es nicht übertreiben.»

Colette Saur, Inhaberin eines Solariums in Frisingen, stimmt zu: «Zu viel ist definitiv nicht gut für die Gesundheit. Aber die Geräte haben auch Vorteile. Sie liefern Vitamin D, das gut für Muskeln und Knochen ist.» Ihr letztes Argument streitet die französische Gesundheitsbehörde kategorisch ab.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fit und gesund am 12.10.2018 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Das wusste doch jeder schon vor 25 Jahren dass die Solarien krebserregend sind.

  • Alarm? am 12.10.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso denn Alarm? Was ist denn daran neu?!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alarm? am 12.10.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso denn Alarm? Was ist denn daran neu?!

  • Fit und gesund am 12.10.2018 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Das wusste doch jeder schon vor 25 Jahren dass die Solarien krebserregend sind.