Sechs gegen einen

13. September 2017 07:00; Akt: 13.09.2017 07:09 Print

Brutaler Angriff auf jungen Mann schockt Petingen

PETINGEN - Ein 18-Jähriger wurde am vergangenen Samstag von sechs Jugendlichen zusammengeschlagen. Die zunehmende Gewalt verunsichert die Bürger der Gemeinde.

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An dieser Stelle kam es zu der Attacke in Petingen. (Bild: L'essentiel)

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Es ist Samstag gegen 22 Uhr. Tiago isst in einem Petinger Restaurant an der Route de Longwy. Sein Kumpel geht kurz raus, um Zigaretten zu holen. Zehn Minuten später kehrt er zurück. Bei ihm ist ein «junger Mann mit panischer Angst». Der blutende 18-Jährige wurde kurz davor von einer Gruppe überfallen und ausgeraubt. «Meine Freunde gingen sofort raus, um die Angreifer zu suchen. Dann riefen wir die Polizei», erzählt er.

Die brutale Attacke am Eingang eines Wohngebäudes vom vergangenen Samstag schockt die Menschen in Petingen. Kellnerin Joanna arbeitet unweit des Tatorts, konnte den Überfall zum Teil sehen. «Zwei Jungs schleppten ihn über die Straße und schlugen auf ihn ein. Alles nur wegen einem Handy und Bargeld», sagt sie.

Täter auf freiem Fuß

Die Polizei konnte die sechs Täter kurze Zeit später verhaften und auf die Dienstelle bringen. Es waren fünf Jungen und ein Mädchen, alle im Alter zwischen 16 und 19 Jahren. Sie wurden wenig später wieder freigelassen.

Mit diesem laxen Umgang konnten einige Einwohner nur wenig anfangen. «An einem Tag wird eine Frau überfallen, am anderen ein junger Mann. Es wird hier schlimmer», sagt eine Kellnerin. Die Unsicherheit ist spürbar in Petingen. «Ich fühle, dass es sich in den vergangenen Monaten verschlechtert hat. Die Polizei ist immer öfter unterwegs», sagt Sarah. Auf Nachfrage von L'essentiel bestätigte die Polizei, dass «eine Attacke dieser Art kein Einzelfall war».

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jos. am 13.09.2017 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    In solchen Fällen wäre eine viel genauere Täterbeschreibung sinnvoll, damit man ein sehr präzises Bild des Täterkreises bekommt. Dies könnte einem bei der persönlichen Risikoanalyse helfen indem man z.B. beim Erscheinen einer den Risikokriterien entsprechenden Gruppe viel wachsamer ist und aufpasst. So könnten manche Straftaten im Vorfeld vieleicht vermieden werden.

  • Gerard am 13.09.2017 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Dann kommt mol op Ettelbreck kucken,do as et net besser ma get villes enert den Teppesch gekiirt Redaktioun wärt main Comment bestemmt net online setzen

  • Moriarty am 13.09.2017 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    ...wien setzt emol eng Petitioun fir Selbstverteidegung op d'Been?

Die neusten Leser-Kommentare

  • El Capitan am 30.10.2017 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Et kënnt iergendwann souweit da laafe mer all mat engem Klames an der Sait duerch Geigend.

  • Gerard am 13.09.2017 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Dann kommt mol op Ettelbreck kucken,do as et net besser ma get villes enert den Teppesch gekiirt Redaktioun wärt main Comment bestemmt net online setzen

  • Moriarty am 13.09.2017 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    ...wien setzt emol eng Petitioun fir Selbstverteidegung op d'Been?

  • Jos. am 13.09.2017 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    In solchen Fällen wäre eine viel genauere Täterbeschreibung sinnvoll, damit man ein sehr präzises Bild des Täterkreises bekommt. Dies könnte einem bei der persönlichen Risikoanalyse helfen indem man z.B. beim Erscheinen einer den Risikokriterien entsprechenden Gruppe viel wachsamer ist und aufpasst. So könnten manche Straftaten im Vorfeld vieleicht vermieden werden.