Neue Förderung

03. Mai 2017 11:48; Akt: 03.05.2017 12:03 Print

Portugiesisch wird nach der Schule angeboten

LUXEMBURG - Anfang April hatte die Regierung beschlossen, den Portugiesisch-Unterricht mehr zu fördern. Nun wurden erste Details bekannt.

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Portugiesisch soll in Luxemburg besser gefördert werden.

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«Portugiesisch es ist die Muttersprache nicht weniger Kinder Luxemburgs», sagte Portugals Premierminister António Costa bei seinem offiziellen Besuch in Luxemburg Anfang April. Damals trafen beide Seiten Vereinbarungen, um die Sprache der vielen Einwanderer im Großherzogtum mehr zu fördern. In einer parlamentarischen Antwort gaben Premier Xavier Bettel (DP) und Bildungsminister Claude Meisch (DP) nun einige Details des Projekts bekannt.

Während es in der vorschulischen Erziehung für portugiesische Kinder bereits entsprechende Angebote gibt (siehe Infobox), wird nun ein Programm für Grundschüler entwickelt. Ab September wird zusätzlicher Portugiesisch-Unterricht für portugiesische Schüler der Zyklen 2 bis 4 außerhalb der normalen Schulzeiten angeboten. Das Ziel sei es, so die Minister, «die emotionale Bindung zu Sprache und Kultur sowie das Gefühl der Zugehörigkeit zu stärken [...]. Ein gute Beherrschung der Muttersprache fördert auch das Erlernen anderer in Luxemburg gelehrter Sprachen.»

Wie Meisch und Bettel betonten, wird es aber kein flächendeckendes Angebot im ganzen Großherzogtum geben. «Diese zusätzlichen Kurse sind in erster Linie für Schulen gedacht, in denen viele Kinder Portugiesisch sprechen.» Die Politiker machte keine Angaben zu der Zahl der Lehrer, welche diesen Unterricht bewerkstelligen sollen. António Costa sprach bei seinem Besuch vor einem Monat von 26 Portugiesischlehrern, die die portugiesische Regierung bezahlt.

(jd/L'essentiel)

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