In Luxemburg

22. Februar 2018 08:00; Akt: 22.02.2018 13:26 Print

Der Fonds du Logement muss mehr tun

LUXEMBURG – Der Wohnungsbaufonds hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden und einen neuen Direktor – und außerdem eine Menge Arbeit vor sich.

storybild

Laut Diane Dupont «tritt der Fonds du Logement nicht mehr auf der Stelle.» (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In den vergangenen sechs Monaten hat der Fonds du Logement nicht gerade durch eine stabile Führungsetage geglänzt. Sowohl im Präsidium des Verwaltungsrates als auch an seiner Spitze gab es zuletzt wegen Rücktritten und Absetzungen auf den Posten immer wieder personelle Wechsel. «Im Hinblick auf unser Image waren diese Veränderungen sicherlich nicht hilfreich», sagt Diane Dupont, Vorsitzende des Verwaltungsrates des Fonds, die seit dem 1. Dezember 2017 im Amt ist.

«Mittlerweile haben wir einen Direktor, der über viel Erfahrung im Immobilienbereich verfügt und uns in die Lage versetzt, unsere Projekte erfolgreich durchzuführen», sagt Diane Dupont und versichert, dass der Wohnungsfonds seit 2017 nicht mehr auf der Stelle tritt: «Im Jahr 2017 wurden 133 Wohnungen gebaut. 2016 waren es nur 20.» Der CSV-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Wohnungsausschusses, Merc Lies, ist weniger optimistisch: «Ich habe Rückmeldungen von einigen Architekten erhalten. Sie sagen, dass die Beziehungen zum Fonds aufgrund der fehlenden Spitze gelitten haben.

«Weit weg» von Luxemburgs Bedürfnissen

Auch er hebt die geringe Zahl der Neubauten hervor: «500 neue Wohnungen seit 2013 sind sehr wenig, zumal Premierminister Bettel das Wohnen zu seiner Priorität gemacht hat. 2014 hat er von 10.000 neuen Wohneinheiten gesprochen, die sehr schnell gebaut werden sollen. Wenn wir die Wohneinheiten der Nationalen Wohnungsbaugesellschaft und der Gemeinden hinzufügen, sind es derzeit 1.300 Einheiten. Viel zu wenig für die Bedürfnisse des Landes.»

Auch David Wagner, Déi Lénk-Abgeordneter und ebenfalls Mitglied der Kommission ist skeptisch: «Dem Fonds du Logement fehlen die Mittel, um seine Aufträge zu erfüllen.»

(Gaël Padiou/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Steierzueler am 06.03.2018 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    De Fonds konnt et net, en kann et net an e wäert et nie kennen. Fierwat macht der net einfach de Säubetrieb zou???

  • An Herr Rosin am 23.02.2018 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr geehrter Herr Rosin, sie übernehmen keine leichte Aufgabe. Sie werden Mitarbeiter zufrieden stellen müssen, die weitaus mehr an ihren Urlaubstage und Gehälter interessiert sind, als an den Problemen derjenigen, die keine andere Wahl haben als beim Fonds anzuklopfen. Doch genau das ist der Punkt beim ganzen Trubel. Die Prolitik und die Presse interessieren sich mehr für die eh schon verwöhnten, überaus gut bezahlten Mitarbeiter des Fonds, als für Menschen in Wohnungsnot. Die eigentliche Kundschaft. Diejenigen die eigentlich im Mittelpunkt der Debatte stehen müssten.

    einklappen einklappen
  • Elia am 22.02.2018 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Der Fonds du logement muss überhaupt mal was tun

Die neusten Leser-Kommentare

  • Steierzueler am 06.03.2018 09:48 Report Diesen Beitrag melden

    De Fonds konnt et net, en kann et net an e wäert et nie kennen. Fierwat macht der net einfach de Säubetrieb zou???

  • An Herr Rosin am 23.02.2018 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr geehrter Herr Rosin, sie übernehmen keine leichte Aufgabe. Sie werden Mitarbeiter zufrieden stellen müssen, die weitaus mehr an ihren Urlaubstage und Gehälter interessiert sind, als an den Problemen derjenigen, die keine andere Wahl haben als beim Fonds anzuklopfen. Doch genau das ist der Punkt beim ganzen Trubel. Die Prolitik und die Presse interessieren sich mehr für die eh schon verwöhnten, überaus gut bezahlten Mitarbeiter des Fonds, als für Menschen in Wohnungsnot. Die eigentliche Kundschaft. Diejenigen die eigentlich im Mittelpunkt der Debatte stehen müssten.

    • Rosins Fondsdulogement am 24.02.2018 07:38 Report Diesen Beitrag melden

      Sie werden ihnen ein Bein stellen. Und sie werden es nicht mal merken, denn sie werden es mit dem schönsten Lächeln im Gesicht tun. Hüten Sie ihren Rücken. Viel Glück.

    einklappen einklappen
  • Saupreis am 22.02.2018 22:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seit den vergangenen 6 Monaten?? Hahahahaha. Der Witz ist gut. ich bin seit 2003 hier im Kand, und seitdem war das Logement noch nie tätig. Es hat schon einen Grund, warum keine Sozialwohnungen gebaut werden. und es hat auch einen Grund, warum niemals veröffentlicht wird, wem die ganzen leerstehenden Wohnungen gehören, die nicht vermietet werden. Und es hat ebenso einen Grund, warum diese Wohnungen nicht vermietet werden...

  • Galantine am 22.02.2018 21:33 Report Diesen Beitrag melden

    Na dann bitte schön, tut doch! ... statt nur darüber zu reden.

  • Elia am 22.02.2018 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Der Fonds du logement muss überhaupt mal was tun