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13. September 2017 10:15; Akt: 13.09.2017 10:26 Print

Luxemburgischkurse werden immer beliebter

LUXEMBURG - Im September fangen die Kurse des «Institut national des langues» wieder an. Die Bilanz des vergangenen Jahres ist positiv, vor allem bei den Luxemburgisch-Kursen.

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Karin Pundel, Direktorin des INL, und Luc Schmit haben die Lehrbücher für den Luxemburgischunterricht vorgestellt. (Bild: Editpress)

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Zu Schulbeginn im Herbst hat das nationale Spracheninstitut (INL) die Bilanz des vergangenen Schuljahres gezogen. «Im Vorjahr waren an unseren drei Standorten in Mersch, auf dem Kirchberg und im Lycée Aline Mayrisch 13.000 Schüler angemeldet», erzählt Karin Pundel, die Direktorin des INL.

3.814 der Eingeschriebenen haben an Luxemburgischkursen teilgenommen, der Sprache, die neben dem Französischen am Institut am meisten gefragt ist. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren saßen «nur» 1502 Teilnehmer in Luxemburgisch-Kursen. Der Unterricht, von Sprachniveau A1 bis C1, wird nicht nur von Ausländern in Anspruch genommen, sondern auch von Luxemburgern, die ihre Grammatik und Rechtschreibung verbessern wollen.

150 Euros im Semester

Außerdem schreibt das Gesetz zur Luxemburger Staatsbürgerschaft dem INL ein exklusives Mandat zur Bewertung der Kompetenzen der Bewerber für die Erlangung der luxemburgischen Nationalität zu. Folgendes Semester werden 110 Lehrende und Professoren in 400 vorgesehenen Kursen 7.500 Lernwillige betreuen.

Eine Unterrichtseinheit, die sich über ein Semester erstreckt, kostet im Durchschnitt und je nach Stundenplan 150 Euro. Zwei Mal im Jahr ist ein Test vorgesehen. In diesem Kontext haben 2016 von den 1.381 Kandidaten, die für die Examensprüfungen im Fach Luxemburgisch angemeldet waren, 62 Prozent erfolgreich bestanden.

Die Einschreibungen für das Kursangebot des Institut des langues (INL) beginnen am 15. September.

(Pierre François/jt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Angel am 13.09.2017 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ups wier wat dann nach iwwerall en francais svp

  • Herr Schmidt am 13.09.2017 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Erfolge feiern die keine sind, alles wie gehabt. Bei einem Anstieg von Flüchtlingen, Grenzgängern, Einwanderern und allgemeinem Bevölkerungszuwachs ist das kein Wunder. Es ist eher ein Trauerspiel, dass dies als Erfolg gewertet wird, müssten die Zahlen sich nicht bloß verdoppelt haben...

  • Michael am 13.09.2017 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Tropfen in den Brunnen des Sprachen-Babylons Luxemburgs. Wirtschaftlich gesehen, ist es sowie wesentlich nützlicher das Sprachen-Regime auf ein bis zwei Sprachen zurecht zu stutzen. Ich empfehle eine integrale Umstellung von Verwaltung, Gesetz und Verordnung auf Englisch.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Angel am 13.09.2017 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ups wier wat dann nach iwwerall en francais svp

  • Michael am 13.09.2017 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Tropfen in den Brunnen des Sprachen-Babylons Luxemburgs. Wirtschaftlich gesehen, ist es sowie wesentlich nützlicher das Sprachen-Regime auf ein bis zwei Sprachen zurecht zu stutzen. Ich empfehle eine integrale Umstellung von Verwaltung, Gesetz und Verordnung auf Englisch.

  • Herr Schmidt am 13.09.2017 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Erfolge feiern die keine sind, alles wie gehabt. Bei einem Anstieg von Flüchtlingen, Grenzgängern, Einwanderern und allgemeinem Bevölkerungszuwachs ist das kein Wunder. Es ist eher ein Trauerspiel, dass dies als Erfolg gewertet wird, müssten die Zahlen sich nicht bloß verdoppelt haben...