In Luxemburg

17. Juli 2017 16:57; Akt: 17.07.2017 19:33 Print

Wohnungsbau hat auf dem Kirchberg Priorität

LUXEMBURG – Auf dem Plateau in der Hauptstadt wird zurzeit sowohl an der Tram, als auch an neuen Wohnprojekten gearbeitet.

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Auf der Großbaustelle auf dem Kirchberg herrscht nach wie vor Hochbetrieb. Schließlich soll die Tram ab dem 10. Dezember ihre Fahrgäste an ihr Ziel bringen. Allerdings gibt es bis dahin noch einiges für die Bauarbeiter zu tun – wie auf der Avenue John F. Kennedy, die künftig auf einem Drittel ihrer Breite für die Straßenbahn und einen Radweg genutzt wird. Damit die Fußgänger die wichtige Verkehrsader auch dann noch sicher überqueren können, entstehen zusätzliche Übergänge. Das teilte der Fonds Kirchberg am Montag mit.

Neben der neuen Verkehrsführung ging es auch um die 1400 neuen Wohneinheiten, die auf dem Kirchberg-Plateau gebaut werden. Denn die werden dringend benötigt. Derzeit arbeiten 38.000 Menschen auf dem Kirchberg, langfristig sollen es 60.000 werden. «Die Planungsphase kann als nahezu vollständig betrachtet werden. Es gibt bereits Reservierungen für die Europäischen Institutionen, eventuell auch für Luxexpo. Nun liegt die Priorität auf dem systematischen Wohnungsbau», sagte Patrick Gillen, Vorsitzender des Kirchberg-Fonds.

Neue Nachbarchaft mit 15.000 Bewohnern

Die Entstehung neuer Wohnviertel werde untersucht, wie im Bereich der ehemaligen Eurocontrol, wo 240 Wohnungen errichtet werden sollen, sobald die Bibliothek umgezogen ist. Im Gebiet des Rehazentrums-Grünewald West werden 300 Häuser errichtet. Im Viertel Kiem werden insgesamt 820 neue Wohneinheiten entstehen – 430 Sozialwohnungen und 390 Immobilien, die zu günstigen Preisen verkauft werden sollen und an der südlichen Avenue John F. Kennedy 1000 weitere.

Das eindruckvollste Viertel soll aber im Bereich Opü der Schleed entstehen, im Norden des Kirchbergs mit Blick auf die Geschäftsstelle der RTL-Group. Das Projekt vom Ministerium für Wohnungswesen und der Stadt Luxemburg sieht sie Schaffung von neuer Wohnfläche auf 62 Hektar vor, die derzeit hauptsächlich in privater Hand sind. Hier könnten in Zukunft etwa 15.000 Menschen leben.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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