Petition in Luxemburg

29. Dezember 2017 14:37; Akt: 29.12.2017 14:59 Print

Regierung begrüßt Petition zu «Tiers Payant»

LUXEMBURG - Während die Petition zu der Drittzahler-Regelung durch die Decke geht, freut sich das zuständige Ministerium über die anstehende Debatte.

storybild

Die Diskussion um die Drittzahler-Regelung trifft auf großes Interesse. (Bild: DPA)

Zum Thema

Die Petition um den «Tiers Payant» findet ein offenes Ohr bei der Bevölkerung. Innerhalb kürzester Zeit waren die für eine Anhörung in der Chamber nötigen 4500 Stimmen gesammelt. Und auch die Regierung scheint dem Thema nicht abgeneigt, wie aus dem Ministerium für Soziale Sicherheit zu hören ist.

«Wir sind offen für eine Diskussion. Es ist eine gute Idee», sagt ein Sprecher des Ministeriums auf Nachfrage von L'essentiel. Bei dieser Drittzahler-Regelung geht es darum, dass Patienten die Rechnung nicht mehr wie bislang vorstrecken müssen, sondern dass die nationale Gesundheitskasse CNS ihren Anteil sofort bezahlt. «Diese Maßnahme würde bei der CNS keine Mehrkosten verursachen. Es wird einfach direkt bezahlt, anstatt mit einer Verzögerung und Umweg über den Patienten», sagt der Sprecher. Das Ministerium würde Gespräche zwischen der CNS und der Ärztegewerkschaft AMMD dazu begrüßen.

Aber vor der Debatte in der Chamber wird sich noch nichts ändern. «Wir warten darauf, was die Diskussion hergibt», so der Verantwortliche aus dem Ministerium. Er erklärt auch, dass die Debatte nicht neu sei. Es gab schon mehrere parlamentarische Anfragen dazu. Die älteste stammt aus dem Jahr 1984.

(jg/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nostradamus am 29.12.2017 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et as net dei eischt ufroo. et gouf schonn eng 1984????????????????????

  • jcg am 30.12.2017 14:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An deem Land hei gëtt ët ëmmer nëmmen Problemer. Problemer, sin dofir do fir geléist zë ginn! Bei dem Apdikter ass den Tiers Payant och keen Problem. Et brauch just gudden Wëllen.

  • géif gären Ennerschreiwen am 29.12.2017 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    et wir net schlecht wann den L' essentiel an desem Fall och direkt den Link géif public machen dass een direkt op déer richteger Seit ass an net nach lang muss sichen

Die neusten Leser-Kommentare

  • jcg am 30.12.2017 14:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An deem Land hei gëtt ët ëmmer nëmmen Problemer. Problemer, sin dofir do fir geléist zë ginn! Bei dem Apdikter ass den Tiers Payant och keen Problem. Et brauch just gudden Wëllen.

  • nostradamus am 29.12.2017 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et as net dei eischt ufroo. et gouf schonn eng 1984????????????????????

  • Joni am 29.12.2017 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    Das kann zu Problemen führen: 1. Der Arzt bekommt seine Rechnung nicht sofort bezahlt da er auf die CNS Zahlung warten muss - wo ja jetzt der Patient drauf wartet. 2. Verschidene services die begrentzt von der CNS gezahlt werden wie z.b. Zahnstein (darf 2 mal im Jahr gemacht werden) wie soll dies in Betracht genomen werden? Bin gespannt, Lg

    • John Doe am 02.01.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

      Dann werden weniger Zahlungen an Patienten notwendig - also haben die CNS Mitarbeiter mehr Kapazitäten die Arztkosten sehr zeitnah zu bearbeiten.

    einklappen einklappen
  • géif gären Ennerschreiwen am 29.12.2017 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    et wir net schlecht wann den L' essentiel an desem Fall och direkt den Link géif public machen dass een direkt op déer richteger Seit ass an net nach lang muss sichen