In Luxemburg

09. Mai 2018 14:16; Akt: 09.05.2018 14:20 Print

150 junge Leute tragen der Politik ihre Wünsche vor

LUXEMBURG - 150 Jugendliche aus der Großregion nehmen diesen Mittwoch an einer Jugendkonferenz in Luxemburg teil.

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Die Jugendliche durften auf der Regierungsbank in der Chamber Platz nehmen und ihre Meinungen vortragen. (Bild: L'essentiel/Séverine Goffin)

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An diesem Mittwoch tauschten sich 150 junge Menschen aus Luxemburg und der Großregion bei einer Konferenz in der Chamber und im Cercle Cité aus.

«Wir wissen nicht, inwiefern wir Gehör finden. Aber durch die Tatsache, dass wir heute hier sind, um den Politikern unseren Standpunkt darzulegen und mit ihnen unsere Ideen zu teilen, haben wir das Gefühl, unseren Teil des Vertrages erfüllt zu haben», sagen André, 18, aus Luxemburg und Juliette, 24, aus Frankreich.

Chancengleichheit und Landesplanung

«Unser Ziel ist es, Jugendlichen zwischen 14 und 24 aus der Großregion ein Forum für Meinungsaustausch zu geben. Sie können zudem untereinander Kontakte knüpfen», erklärt einer der Organisatoren der Chamber. «Das Kolloquium ist Teil der luxemburgischen Präsidentschaft im Interregionalen Parlamentarierrat, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass wir es wiederholen, wenn es die entsprechende Nachfrage gibt.»

Die Jugendliche arbeiteten heute Morgen in thematischen Workshops an verschiedenen Themen zur Zukunft der Großregion und Europas. «Wir haben unsere Ansichten und Vorschläge zur Chancengleichheit niedergeschrieben», erklären Clara, 16, aus Luxemburg, Cloé, 15, aus Frankreich. «Das ist ein aktuelles Thema in den Nachrichten. Es betrifft uns persönlich und wird uns weiter beschäftigen, zum Beispiel dann wenn wir in den Arbeitsmarkt eintreten.»

Am Nachmittag hören sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Politik die Ergebnisse der Jugendlichen an. André und Juliette, die sich mit Fragen der Raumplanung und nachhaltigen Entwicklung beschäftigt haben, wollen sich für eine bessere politische Vertretung einsetzen. «Alle interessierten Bürger jeglichen Alters und jeglicher Herkunft sollten ihr Fachwissen einbringen können.»

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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