Studium in Luxemburg

14. September 2017 09:24; Akt: 14.09.2017 10:33 Print

Medizin-​​Neulinge sollen besser gefördert werden

LUXEMBURG - Zur Leistungssteigerung bietet eine Akademie nun Förderunterricht für Medizinstudenten an, die sich im ersten Studienjahr befinden.

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Jean-Baptiste Rosselet und Hugo Tamburini in ihren Räumlichkeiten an der Uni in Belval.

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Das erste Studienjahr ist für jeden Medizinstudenten eine entscheidende Etappe. Deshalb will die Förderakademie für Medizin- und weiterführende Studien «Asemes», die Anfang September ins Leben gerufen wurde, den Neulingen an der Uni nun dabei helfen, ihren Lernprozess zu optimieren.

Das Konzept dafür haben zwei Freunde aus Longwy erstellt: Hugo Tamburini, seit zwei Jahren qualifizierter Apotheker, und Jean-Baptiste Rosselet, Professor und ehemaliger Medizinstudent, sind von einer Feststellung ausgegangen. «Das erste Jahr ist entscheidend. In Frankreich bereiten sich viele Studenten parallel mit einer «prépa» auf die Abschlussexamen zum Jahresende vor. In Luxemburg ist dies nicht der Fall. Hier sehen wir Nachholbedarf», sagen sie.

Eine Investition von 50.000 Euro

Die beiden haben aus eigener Tasche 50.000 Euro investiert, um ihre Idee zu realisieren. Vom Luxemburger Ministerium für Hochschulbildung wurde ihr Programm anerkannt und rund 20 Tutoren haben sich ihm bereits angeschlossen – darunter medizinische Fachkräfte und Studenten, die das erste Jahr erfolgreich hinter sich gebracht haben. «Jede Woche bieten wir zwei Stunden Unterricht in Fächern, die im Vorfeld definiert wurden, an. Die Kurse werden mit einem Probeexamen und dessen Korrektur abgeschlossen».

Tamburini und Rosselet warten nun ungeduldig auf den «Welcome Day» am nächsten Freitag, um die Studenten aufzuklären und sie von ihrem Förderprogramm zu überzeugen.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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