Energie in Luxemburg

05. Mai 2017 17:26; Akt: 05.05.2017 17:34 Print

15 neue Windräder drehen sich im Norden des Landes

MARNACH – 15 neue Windräder sind am Freitag in drei Windparks eingeweiht worden. Sie verdoppeln die Produktion von Windenergie im Großherzogtum.

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15 Windräder der neuesten Generation sind am Freitag im Cube 521 in Marnach eingeweiht worden. Die Anlagen von Soler, einem Joint Venture zwischen den Luxemburger Unternehmen SEO und Enovos, wurden in drei verschiedenen Windparks im Norden des Großherzogtums installiert. Im Hengischt-Park, der 1998 gegründet wurde, erlaubten die zwei letzten Entwicklungsphasen die Installation von fünf neuen Windturbinen.

Die Geräte, die vom deutschen Hersteller Enercon gebaut wurden, sind viel besser als das Equipment, das vor 20 Jahren genutzt wurde. Einige reichen bis in 135 Meter Höhe und haben einen Rotordurchmesser von 115 Metern. «Wir haben acht alte Windräder aus dem Jahr 1998 durch zwei neue ersetzt – mit derselben Leistung», erklärt Paul Zeimet, Generalsekretär von SEO. Die anderen beiden Windparks, Rulljen-Geosdref und Housen-Pëtschent, sind neu. In ihnen sind insgesamt zehn Windräder aufgebaut worden. Die drei Parks können insgesamt grüne Energie für 22.600 vierköpfige Haushalte liefern. Insgesamt betreibt Soler 42 Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 90,55 MW. «Mit diesen neuen Anlagen verdoppeln wir die jährliche Produktion von Windenergie in Luxemburg», erklärt Paul Zeimet.

Die Investitionen für die neuen Windräder, die zwischen März und November 2016 aufgebaut wurde, summieren sich auf 74 Millionen Euro. Die Einsparung an CO2 wird auf 66.300 Tonnen geschätzt. Das Ziel, bis zum Jahr 2020 insgesamt 240 GWh Strom durch Windkraft zu produzieren, soll mit weiteren neuen Anlagen weiterverfolgt werden. «Vier konkrete Projekte werden im Norden, Osten und Südwesten des Landes realisiert, um grüne Elektrizität für 20.000 zusätzliche Haushalte zu produzieren», erklärt Soler. Die Windparks Harel-Walter-Eeschpelt, Garnich und Dalheim befinden sich derzeitig in der Planungsphase. Und in Mompach sollen die vier vorhandenen Windräder durch ein einzige neue ersetzt werden.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dusninja am 07.05.2017 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig, lieber ein 2 fette Atommeiler wie in Tihange oder Cattenom. Bei mir kommt der Strom eh aus der Steckdose.

  • angewiedert am 06.05.2017 23:26 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist zum heulen wie das Land zunehmend versaut wird.

  • MARC am 06.05.2017 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    ech fueren daks laanst,das ëmmer een oder zwéin di nik drëinen,eng pann ? entretréin ? dat klappt nach nik esou richtëg do.wann se nik dréinen dan och keen stroum.zu Nacher ass och een vun deenen zwéin di nik dréinen,eng verschwendung,a verluere zäit wann se nik dréinen.firwat?.

Die neusten Leser-Kommentare

  • dusninja am 07.05.2017 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig, lieber ein 2 fette Atommeiler wie in Tihange oder Cattenom. Bei mir kommt der Strom eh aus der Steckdose.

  • angewiedert am 06.05.2017 23:26 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist zum heulen wie das Land zunehmend versaut wird.

  • MARC am 06.05.2017 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    ech fueren daks laanst,das ëmmer een oder zwéin di nik drëinen,eng pann ? entretréin ? dat klappt nach nik esou richtëg do.wann se nik dréinen dan och keen stroum.zu Nacher ass och een vun deenen zwéin di nik dréinen,eng verschwendung,a verluere zäit wann se nik dréinen.firwat?.

  • Der Frager am 05.05.2017 22:10 Report Diesen Beitrag melden

    Alles schön und gut, aber haben wir da nicht dasselbe Problem wie die Deutschen? Im Norden wird produziert und im Zentrum/Süden wird Verbraucht?.....