Wassersport

13. September 2017 12:38; Akt: 13.09.2017 14:05 Print

Luxemburg will Jetskis nicht verbieten

LUXEMBURG - Alle Jetski-Liebhaber können aufatmen: Trotz zahlreicher Anzeigen, die jedes Jahr gegen sie eingereicht werden, ist der Sport auf der Mosel nicht bedroht.

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In Luxemburg sind 113 Jet-Skis angemeldet. (Bild: Editpress)

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Jedes Jahr beschweren sich Anwohner und Touristen über die Unannehmlichkeiten, dich durch Jetskis auf der Mosel verursacht werden. Das Schifffahrtsamt bestätigt, «regelmäßig» mit Anzeigen zu tun zu haben. Trotzdem steht es außer Frage, dass der Wassersport verboten werden soll, betonte François Bausch (Déi Gréng) in einer Antwort auf eine parlamentarische Frage am Mittwoch. «Ein Verbot des Wassermotorrads ist schlicht und einfach nicht vorgesehen», antwortet der Minister für nachhaltige Entwicklung auf Nachfrage des Abgeordneten Marcel Oberweis (CSV).

Die Ausübung dieser Freizeitbeschäftigung ist auf der luxemburgischen Moselseite begrenzt. Früher durften die Fahrer von 7 Uhr bis 20 Uhr ihrem Sport nachgehen. Doch seitdem eine großherzoglichen Regelung Ende 2014 in Kraft getreten ist, wurden die Gesetze viel strenger ausgelegt. Die Jetskifahrer dürfen ihren Sport «nur» noch vier Stunden am Tag ausüben – von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr.

Keine Kunstfiguren

Außerdem braucht man mindestens eine Sichtweite von 1000 Metern , um das Gerät zu Wasser lassen zu dürfen. Die Fahrer müssen auch eine gerade Strecke einhalten, die «klar erkennbar» ist. «Ein Hin und Her oder Kunstfiguren sind verboten», erläutert der Minister. Diese Regelung, die auch schon vor 2014 bestand, sei am schwierigsten umsetzbar, da «die Fahrer keine einfachen Strecken fahren wollen», gibt Philippe Steffen vom Schifffahrtsamt zu.

Nicht zuletzt müssen die Fahrer und ihre Beifahrer eine Rettungsweste tragen und sicherstellen, dass der Motor ausgeht oder zurückschaltet, falls sie ins Wasser fallen. Für François Bausch sind die aktuellen Vorkehrungen «die das Zusammenleben der verschiedenen Gewässerbenutzer regeln, allgemein befriedigend». Das im Jahr 2012 von Claude Wiseler, damaliger Minister für nachhaltige Entwicklung, angekündete Verbot von Jetskis, ist also vom Tisch. «Ein ganzheitliches Verbot ist keine Lösung. Der Gesetzgeber hat einen guten Kompromiss mit den verschiedenen Vereinen gefunden», sagt Philippe Steffen.

(jd/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schadenfreude - die schönste Freude?! am 17.09.2017 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    Den Luxus, nach Lust und Laune Krach und Stunk zu machen und die andern Menschen mit Jetski oder ohrenbetäubendem Quad ... aufzuschrecken, lassen wir uns in Luxusburg nicht verbieten. Macht doch Spass, zuzusehn, wie die Andern sich ärgern und Schwäne sind doch sowieso nur Tiere, die dem Menschen unterwürfig sind, so wie das ganze Naturkräuter- und Insektenreich, das wir rücksichtslos massakrieren mit EUzugelassenen krebserregenden Giften, damit die gleichen Giftmischer Profit an unserer Krankheit machen u. den Einsatz der Gentechschere rechtfertigen können u. an Mensch u. Tier testen können...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Schadenfreude - die schönste Freude?! am 17.09.2017 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    Den Luxus, nach Lust und Laune Krach und Stunk zu machen und die andern Menschen mit Jetski oder ohrenbetäubendem Quad ... aufzuschrecken, lassen wir uns in Luxusburg nicht verbieten. Macht doch Spass, zuzusehn, wie die Andern sich ärgern und Schwäne sind doch sowieso nur Tiere, die dem Menschen unterwürfig sind, so wie das ganze Naturkräuter- und Insektenreich, das wir rücksichtslos massakrieren mit EUzugelassenen krebserregenden Giften, damit die gleichen Giftmischer Profit an unserer Krankheit machen u. den Einsatz der Gentechschere rechtfertigen können u. an Mensch u. Tier testen können...