07. Juli 2016 19:24; Akt: 07.07.2016 19:36 Print

2015 wurden in Luxemburg 651 Kinder abgetrieben

LUXEMBURG – Planning Familial hat am Donnerstag seine Jahresversammlung abgehalten und eine Bilanz des Vorjahres präsentiert.

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Ainhoa Achutegui ist die Präsidentin von Planning familial. (Bild: Editpress/Hmontaigu)

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«Die größte Herausforderung für das nächste Jahr ist sexuelle und emotionale Bildung für Alterklassen in großem Umfang.» Planning Familial hat am Donnerstag seine Jahresversammlung abgehalten, um die Öffentlichkeit über das vergangene Jahr zu informieren. Derzeit macht soziale und emotionale Bildung 13 Prozent des Vereinsgeschäfts aus. «So lange es Liebe und Sex gibt, gibt es Planning Famial und sein Engagement», sagt Präsidentin Ainhoa Achutegui in ihrer Präambel. Die Säule der Aktivitäten des Vereins ist noch immer die Schwangerschaftsverhütung mit 20 Prozent der Konsultationen.

Entgegen der öffentlichen Meinung machen ungewollte Schwangerschaften nur zwei Prozent des Vereinsgeschäfts aus. Im vergangenen Jahr wurden 651 Abtreibungen in Luxemburg durchgeführt, insgesamt gab es 738 Anfragen. Das bedeutet einen kleinen Rückgang im Vergleich zu 2013, als es 665 Abtreibungen gab. Das Durchschnittsalter der Frauen, die sich zu dem Schritt entscheiden, liegt bei 27,9 Jahren.

Die Personen, die sich an Planning wenden sind meistens unter 25 (53 Prozent), aber der Verein kümmert sich insgesamt um Menschen im Alter von 13 bis 80 Jahren. Drei Viertel von ihnen sind alleinstehend, 70 Prozent haben keine Kinder, elf Prozent sind in einer prekären Situation.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MaRu am 07.07.2016 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

  • Jos. am 09.07.2016 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ein Skandal. Und das mit Hilfe des Staates, der eigentlich die Schwächsten und Wehrlosesten beschützen sollte. Die Todesstrafe für Schwerverbrecher ist abgeschafft. Das wäre gegen die sogenannten Menschenrechte. Das hindert aber niemanden daran die unschuldigsten Wesen überhaupt abzuschlachten. Das Unrecht schreit bis zum Himmel.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jos. am 09.07.2016 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ein Skandal. Und das mit Hilfe des Staates, der eigentlich die Schwächsten und Wehrlosesten beschützen sollte. Die Todesstrafe für Schwerverbrecher ist abgeschafft. Das wäre gegen die sogenannten Menschenrechte. Das hindert aber niemanden daran die unschuldigsten Wesen überhaupt abzuschlachten. Das Unrecht schreit bis zum Himmel.

  • MaRu am 07.07.2016 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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