In Luxemburg

11. Oktober 2016 17:18; Akt: 12.10.2016 12:03 Print

Reform zur Elternzeit wird angenommen

LUXEMBURG – Die Abgeordneten des luxemburgischen Parlamentes haben am Montag mit 37 Ja-Stimmen und 23 Enthaltungen für eine Reform der Elternzeit gestimmt.

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Durch die Reform, sollen mehr Menschen Elternzeit in Anspruch nehmen – insbesondere Väter. (Bild: AFP)

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Die Reform der Elternzeit ist angenommen. Der Gesetzesentwurf erlaubt es jungen Eltern zwischen drei Modellen zu wählen: einem Vollzeiturlaub zwischen vier und sechs Monaten, einem Teilzeiturlaub zwischen acht und zwölf Monaten sowie einer «aufgeteilten» Elternzeit, in der der Antragsteller über 20 Monate zu 80 Prozent arbeitet. Das luxemburgische Parlament stimmte am Montag mit 37 Ja-Stimmen und 23 Enthaltungen für die Reform.

Für das Elterngeld wird künftig ein Ersatzeinkommen auf der Grundlage des üblichen Gehalts des Antragstellers berechnet. Wer in Elternzeit geht, erhält jedoch in jedem Fall den Mindestlohn. Derzeit 1922,96 Euro. Das Ersatzeinkommen ist auf monatlich 3204,93 Euro begrenzt.

Darüber hinaus können junge Eltern die Vorteile der Reform über einen Zeitraum von sechs Monaten rückwirkend in Anspruch nehmen. Die Reform tritt am 1. Dezember in Kraft.

Update 12.10.: Entgegen der ersten Fassung dieses Artikels können die Vorteile der Reform nicht rückwirkend in Anspruch genommen werden, wie «Zukunftskeess»-Präsidentin Myriam Schank gegenüber L'essentiel erklärt. Vielmehr ist es so, dass Eltern, die innerhalb der letzten sechs Monate die Elternzeit beantragt haben, durch eine Erneuerung ihres Antrags in den Genuss der Vorteile der Reform ab dem 1. Dezember kommen können. Wir bitten unsere Leser, diesen Fehler zu entschuldigen.

(L'essentiel)

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