Mehr Tierrechte

04. Juni 2018 07:49; Akt: 04.06.2018 08:52 Print

Tierquälerei soll in Luxemburg bestraft werden

LUXEMBURG – Das Gesetz zur Stärkung der Tierrechte wird am Mittwoch im Abgeordnetenhaus verabschiedet.

storybild

Tierbesitzer sind künftig in der Pflicht, besser für ihre Schützlinge zu sorgen - ansonsten droht Strafe.

Zum Thema

Es dauerte dreieinhalb Jahre, bis die öffentliche Debatte im Abgeordnetenhaus in konkrete Rechtsvorschriften umgesetzt wurde. Bis 2014 haben fast 11.000 Menschen zwei öffentliche Petitionen unterzeichnet, die mehr Tierrechte und Sanktionen fordern.

Am Mittwoch werden die Abgeordneten des Parlaments voraussichtlich einstimmig über das betreffende Gesetz abstimmen. Das Ziel ist «die Würde, die Sicherheit und das Wohlergehen der Tiere zu gewährleisten». Tiere sollen damit künftig als «Lebewesen, die Schmerz empfinden können», angesehen werden. Jeder, der diese Vorschrift missachtet, soll mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren sowie einer Geldstrafe belegt werden.

Mit dem Gesetz wird zudem die Verpflichtung eingeführt, ein leidendes, verletztes oder gefährdetes Tier zu retten. Damit werden auch Haustierbesitzer mehr in die Verantwortung gezogen. Demnach sind sie verpflichtet, «das Tier angemessen zu füttern, zu pflegen und eine an seine physiologischen Bedürfnisse angepasste Unterbringung bereitzustellen».

(Patrick Théry/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roxy am 04.06.2018 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Lina Ech sinn och ärer Meenung.Kann daat och nët ganz novollzéien mee ech huelen un datt d'Gesetz een Ennerscheed zwëschen"Notzdéiere" an den aneren Déiere mecht.Een Déier ass fir mech een Déier ob Kou oder Hond.Ee Mënsch ass jo och ee Mënsch egal wéi eng Hautfaarw oder Herkunft.Ech mengen do sinn aner Faktoren méi wichteg ...wirtschaftlech

  • Knouterketti am 04.06.2018 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    All Deier huet een Recht anstaendeg behandelt ze ginn Sollt ech eppes gesinn ruffen ech op jidden Fall Police waat och schon den Fall wuar

  • Lina am 04.06.2018 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Daat heescht dann wuel leider, dass nemmen Hausdéiren zu den Déiren zielen. Eng Kou oder e Schwain spiert wuel nach ëmmer naischt an déi kenne mer einfach sënnlos embréngen! Daat mescht net vill Sënn leider, mee awer schon e Schratt an déi richteg Richtung!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roxy am 04.06.2018 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @uwe1208 jo heiando huet ee leider esou eng Leit um Telefon.Ech hat och schons de Fall wou een Hond an engem Kofferraum mat Deckel drop agespert war dee gebillt huet wéi ech mat mengem Hond laanscht goung huet e gebillt.Deen Dag huet och nach d'Sonn geschéngt.Doropshinn hunn ech d'Police geruff an d'Aentwert war:Hie billt jo also lieft e nach!Onméiglech!Den Déiereschutz huet sech dunn drëms gekëmmert an hunn den Hond erausgeholl.Mee et ass gottseidank nët ëmmer esou.

  • uwe1208 am 04.06.2018 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist ja schön, dass mehr Tierrechte kommen sollen. Nur sollte auch die Feuerwehr sensibilisiert werden. Nachdem unser Hund beim Spaziergang in ein Abwasserrohr verschwand, ich die Feuerwehr um Hilfe bat, erhielt ich die Info: „...wir sin dafür nicht zuständig.“ Na merci ...

  • Gonzo am 04.06.2018 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Et gett awer och héich Zait !!!!!!!

  • Roxy am 04.06.2018 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Lina Ech sinn och ärer Meenung.Kann daat och nët ganz novollzéien mee ech huelen un datt d'Gesetz een Ennerscheed zwëschen"Notzdéiere" an den aneren Déiere mecht.Een Déier ass fir mech een Déier ob Kou oder Hond.Ee Mënsch ass jo och ee Mënsch egal wéi eng Hautfaarw oder Herkunft.Ech mengen do sinn aner Faktoren méi wichteg ...wirtschaftlech

  • Sandy am 04.06.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Daat ass eng super Saach an et gëtt héich Zäit. En Riesenschratt an déi richteg Richtung :-)