Mondial Air Ballons

17. Juli 2017 19:23; Akt: 17.07.2017 19:31 Print

«In der Luft vergisst man den Alltag»

LUXEMBURG - Colin Weber ist einer der bekanntesten Heißluftballonpiloten Luxemburgs. Er nimmt am Freitag an der «Mondial Air Ballons» teil. «L'essentiel» sprach mit ihm.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

L'essentiel: Warum nehmen Sie am Heißluftballontreffen «Mondial Air Ballons» teil?

Colin Weber: Es ist das weltweit größte Heißluftballontreffen und es findet ganz in der Nähe statt. Es ist ziemlich einmalig, andere Piloten aus der ganzen Welt treffen zu können, mit denen man die gleiche Leidenschaft teilt.

Sie nehmen nehmen sonst auch an Wettbewerben teil...

Diesmal nehme ich nicht für den sportlichen Aspekt teil. Aber, es stimmt. Ich nehme gelegentlich an Geschicklichkeits- und Geschwindigkeitsprüfungen teil. Ich bin Luxemburger Nationalmeister.

Was empfinden Sie, wenn sie in einem Heißluftballon fahren?

Es ist ein Urlaubsgefühl. Man vergisst einfach den Alltag.

Haben Sie etwas Spezielles geplant?

Mehrere Piloten unseres Vereins («Cercle Luxembourgeois de l'aérostation») werden anwesend sein. Wir werden uns die Tage aussuchen, an denen das Wetter am besten ist. Wir können auch unseren Freunden, die noch nie in einem Heißluftballon gefahren sind, die Gelegenheit anbieten, einen Schnupperflug in die Wolken zu unternehmen.

Hunderte von Heißluftballons über den Dächern Lothringens...

«Fliegen bringt die Menschen zusammen», behauptete der Gründer des «Mondial Air Ballons», Philippe Buron Pilâtre. Es ensteht nicht nur einen Austausch mit den 400.000 Zuschauern – die von Freitag, den 31. bis zu Sonntag, den 30. Juli erwartet sind – sondern ebenfalls mit den anderen 3000 Piloten und Teilnehmern, die aus ungefähr 30 verschiedenen Ländern stammen, unter anderem aus Australien, Amerika, oder dem Großherzogtum. Aus Luxemburg machen ungefähr fünfzehn Piloten mit.

Alle sind für das «weltweit größte Heißluftballontreffen» bereit. Albuquerque - in den USA - wollte eine Zeit lang den Status erhalten. «Ich reichte zum Schluß den Rekord bei «Guinness» ein und ließ es bestätigen. Die Rivalität nahm dabei ein Ende», sagt der Nachkomme des Erfinders des Heißluftballons, Pilâtre de Roziers. Vor zwei Jahren schwebten gleichzeitig 433 Ballons in der Luft. Philippe Buron Pilâtre möchte in diesem Jahr 500 erreichen.

Mehr als 200 Menschen sind mobilisiert

Das Wetter ist das einzige, was beim «Mondial Air Ballons» unberechenbar ist. Für alles andere verfügt das Event über alles Nötige, vor allem den Ort. Der Flugplatz von Chambley ist für Heißluftballonpiloten aus der ganzen Welt ideal. Die Veranstalter des Treffens leisteten harte Arbeit, um das Gebiet zum Empfang der Besucher bestens zu gestalten.

Mehr als 200 Menschen sind mobilisiert. Mit dem Rettungsdienst und den Partnerveranstaltern sind es insgesamt 450 Menschen. Eine große Familie, die bei jedem Massenstart – morgens um 6:30 Uhr und abends um 18:30 Uhr – ihren Atem anhalten wird.

  • Das «Mondial Air Ballons» findet von Freitag, den 21. bis Sonntag, den 30. Juli in Chambley statt. Eintritt is frei.

  • (Thomas Holzer/L'essentiel)

    Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
    «Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

    Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

    «Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

    Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

    «Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

    «L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

    Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

    Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
    Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.