CNS-Bilanz

06. September 2017 17:35; Akt: 06.09.2017 18:12 Print

Luxemburger waren 2016 öfter krank

LUXEMBURG – Der Krankheitsstand bei der Arbeit im Großherzogtum hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Die Gesundheitskasse verzeichnete 627.681 Krankmeldungen.

storybild

Im Großherzogtum blieben die Eltern häufiger der Arbeit fern, weil ihr Kind krank war. (Bild: DPA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im Jahr 2016 verzeichnete die Caisse nationale de santé (CNS) fast 670.000 Krankmeldungen in Luxemburg. Das teilte die Gesundheitskasse am Mittwoch im Rahmen der Veröffentlichung ihres Jahresberichts mit. Während die Zahl der Krankschreibungen wegen Unfälle im Vergleich zu 2015 um 6,3 Prozent zurückging, stieg die Zahl der wegen Krankheit um 3,5 Prozent auf 627.681 gegenüber 606.287 im Jahr 2015. Innerhalb von zwei Jahren ging die Zahl der Krankentage sogar um 12,7 Prozent in die Höhe, während die Zahl der Versicherten um 2,5 Prozent stieg.

Die Krankmeldungen kosteten die Kasse im vergangenen Jahr 126,9 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 131,3 Millionen – ein Rückgang von 3,3 Prozent. Dies entspricht fünf Prozent der Gesamtausgaben für die Kranken- und Mutterschaftsversicherung.

Die 813.124 CNS-Versicherten (davon etwa ein Drittel Grenzgänger) blieben auch häufiger der Arbeit fern, da eines ihrer Kinder krank war. Zwei Tage pro Jahr und Kind sind dafür vorgesehen. Diese Zahl stieg um 15,5 Prozent von 42.342 auf 48.916. Das kostete die CNS 11,2 Millionen Euro, zwölf Prozent mehr als im Jahr 2015. Außerdem nahmen 6555 Arbeitnehmerinnen in Luxemburg 2016 Mutterschaftsurlaub (-2,7 Prozent).

(MC/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mouse_Utopia am 07.09.2017 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kloer, ëmmer méi Leit op manner Raum, den Dogma vun eisen Regierungen féiert dozou. Googelt mol "Mouse Utopia Experiment" dozou (och youtube video)... alles wat déi Mäis vun Opfällegkeeten hunn , gesinn ech och bei de Lëtzebuerger ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mouse_Utopia am 07.09.2017 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kloer, ëmmer méi Leit op manner Raum, den Dogma vun eisen Regierungen féiert dozou. Googelt mol "Mouse Utopia Experiment" dozou (och youtube video)... alles wat déi Mäis vun Opfällegkeeten hunn , gesinn ech och bei de Lëtzebuerger ...