Petition
05. April 2017 16:45; Akt: 05.04.2017 17:02 Print
Tragen Luxemburger Polizisten bald Bodycams?
LUXEMBURG – Der Petitionsausschuss hat am Mittwoch eine Forderung zugelassen, die Polizisten in Luxemburg mit Bodycams ausstatten will.

In Frankreich testet die Polizei seit dem 1. März Bodycams. (Bild: AFP)
«Der Autor der Petition Nummer 797 schlägt vor, dass allen Polizisten im Großherzogtum gestattet wird, eine Bodycam zu tragen, um ihre Einsätze dokumentieren zu können und die Sicherheit im Rahmen ihrer Missionen zu erhöhen», erklärt Marco Schank, Vorsitzende des Petitionsausschusses, auf Nachfrage von L’essentiel. Der Text, der von Damien Szerszinski initiiert wurde, muss am Donnerstag noch von der Konferenz der Präsidenten bestätigt werden, bevor er schließlich für die Unterschriften geöffnet wird – am Freitag oder spätestens am Montag.
Bildstrecken Sprachendebatte in der Abgeordnetenkammer Sechs Petitionen zugelassenZusätzlich zu dem Text über das Tragen von Bodycams für Polizisten hat die Petitionskommission fünf andere Petitionen zugelassen: über ein Nein zum EU-Beitritt der Türkei, eine Verbesserung der Online-Steuererklärung, die Realisierung einer Umgehungsstraße zwischen A6 und A1, die Erhöhung des staatlichen Budgets für junge Luxemburger Athleten, die an internationalen Wettbewerben teilnehmen und die Verpflichtung von medizinischem Personal in Krankenhäusern, Luxemburgisch zu sprechen.
Das Gerät – eine kleine Kamera, die an der Brust der Polizisten befestigt wird – wird schon seit einem Jahrzehnt von der dänischen und britischen Polizei genutzt. Es wird derzeit in verschiedenen Ländern getestet – wie in den Vereinigten Staaten, Österreich, Frankreich, Belgien, und Deutschland, insbesondere in Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Oktober haben Luxemburger Polizisten ihre deutschen Kollegen in Mainz besucht, um an einem Symposium zu dem Thema teilzunehmen.
«Wir analysieren die Vorteile und Nachteile eines solchen Systems seit Anfang 2016» erklärt Frank Stolz, Sprecher der Police Grand-Ducale gegenüber L’essentiel. «Wir achten sehr auf Datenschutz und legale Aspekte», sagt er und ergänzt, dass es keinen Zeitplan für eine mögliche Entscheidung zu dem Thema gibt.
(pp/L'essentiel)
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