In Luxemburg

21. November 2019 08:01; Akt: 21.11.2019 16:59 Print

2021 könnte Google die Bauarbeiten starten

BISSEN – Der Startschuss für das Google-Datacenter rückt näher. Laut David Viaggi, dem neu gewählten Bürgermeister, könnten die Bauarbeiten 2021 beginnen.

storybild

Das 34-Hektar Gelände befindet sich hinter dem städtebauliches Erschließungsgebiet Klengbousbierg in Roost.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am heutigen Donnerstag, um 18 Uhr findet in der Hal Frounert in Bissen eine Informationsveranstaltung zum Thema Google-Datacenter statt. Das Budget von mehr als einer Milliarde Euro für das Rechenzentrum des US-Giganten in Bissen wurde bereits bestätigt.

Das Google-Datacenter soll in zwei Phasen errichtet werden und dürfte insgesamt 300 Arbeitsplätze schaffen. Die geplante Investition für jede Phase beläuft sich auf rund 600 Millionen Euro.

Das Projekt hat bereits hohe Wellen geschlagen: Der Bissener Bürgermeister trat zurück, die CSV-Mehrheit löste sich auf und die Wut der Grünen war dem Projekt auch gewiss. Dabei steht noch gar nicht fest, ob Google wirklich in Luxemburg bauen will.

Gemeinde zählt auf staatliche Unterstützung

Grund für den Ärger ist der Bedarf an Strom und Wasser, den es zur Kühlung der Anlage braucht. Der Netzwerkbetreiber Creos teilte RTL mit, das Center benötige bis zu 12 Prozent des nationalen Stromverbrauchs. Eine Photovoltaikanlage wurde zwar erwähnt, würde das Problem jedoch nur in geringem Maße lösen. Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, die Anlage mit Wasser aus der Alzette zu kühlen.

Die Gemeinde hat insgesamt 34 Hektar Land, die von Google für mehr als 40 Millionen Euro gekauft wurden, zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. «In den kommenden Tagen wird der allgemeine Bebauungsplan (PAP) eingereicht», sagte der neu gewählte Bürgermeister David Viaggi. Danach braucht Google noch die Genehmigung des Innenministers.

Laut Viaggi dürften die Bauarbeiten im Jahr 2021 beginnen. Google benötige zwei Jahre pro Bauphase, um das Rechenzentrum fertigzustellen. Die Gemeinde zähle ihrerseits auf staatliche Unterstützung, um dieses Areal für weitere Bauprojekte zu entwickeln.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Planer von Schilda am 21.11.2019 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Datenzentrum mit diesem riesigen Strom- und Wasserverbrauch müsste direkt neben das AKW Cattenom gebaut werden. Das ist Strom und Kühlwasser genug vorhanden. Aber nicht in ein Schutzgebiet ohne jegliche Infrastruktur.

  • shahak shapira am 21.11.2019 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Ich werde das ganze einfach abfackeln , da kommt nichts hin und basta :D

  • Rasenmäher am 21.11.2019 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Von den 300 Arbeitsplätzen werden ca 1 Prozent Einheimische sein. Das sind 3 Leute.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • shahak shapira am 21.11.2019 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Ich werde das ganze einfach abfackeln , da kommt nichts hin und basta :D

  • Planer von Schilda am 21.11.2019 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Datenzentrum mit diesem riesigen Strom- und Wasserverbrauch müsste direkt neben das AKW Cattenom gebaut werden. Das ist Strom und Kühlwasser genug vorhanden. Aber nicht in ein Schutzgebiet ohne jegliche Infrastruktur.

  • Kim S. am 21.11.2019 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wat een gemeckers hei, an dann awer all schein Youtube kucken an Gmail benotzen asw, an dat am beschte nach gratis.

    • Jaern am 22.11.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

      Mat dem Kommentar dierft der lo dann awer och keng auslänesch Produiten oder Servicer mei benotzen wann die Firma keen Setz/keng Fabrik hei am Land huet

    einklappen einklappen
  • Rasenmäher am 21.11.2019 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Von den 300 Arbeitsplätzen werden ca 1 Prozent Einheimische sein. Das sind 3 Leute.

    • Léon am 21.11.2019 19:09 Report Diesen Beitrag melden

      Les verts sont complice pour cette pollution énorme à venir.

    einklappen einklappen
  • Faktenchecker am 21.11.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Wobei 12% des nationalen Stromverbrauchs noch untertrieben sind. Herr Winkin von der Fedil sagte unlängst auf RTL dass es im Endausbau 50% des nationalen Stromverbrauchs sein werden.

    • pitti am 21.11.2019 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      wo sind die Grünen

    • Wirtschaftsverseuchung de luxe am 24.11.2019 07:41 Report Diesen Beitrag melden

      die Grünen sind wie grüne Tomaten, die mit der Zeit rot werden ...

    einklappen einklappen