In Luxemburg

05. Oktober 2017 08:45; Akt: 05.10.2017 08:56 Print

70 Frauen sterben jährlich an Brustkrebs

LUXEMBURG – Die gemeinnützige Organisation «Europa Donna» fordert eine bessere Versorgung von Frauen mit Brustkrebs.

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Es fehlt noch immer an einer umfassenden Koordinierung der Versorgung in Luxemburg. (Bild: DPA)

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Ein Referenzzentrum für das Management von Patientinnen mit Brustkrebs ist die zentrale Forderung der Non-Profit-Organisation Europa Donna. Jedes Jahr werden in Luxemburg etwa 450 neue Brustkrebserkrankungen festgestellt und 70 Todesfälle gemeldet.

«Die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht, aber es fehlt noch immer an einer umfassenden Koordinierung der Versorgung in Luxemburg. Nicht alle Patienten sind in der Versorgung gleichberechtigt», sagt Astrid Scharpantgen von Europa Donna Luxembourg. «Einige Frauen müssen beispielsweise selbst Termine vereinbaren, was eine große Zusatzbelastung neben ihrer Krankheit darstellt».

Brustkrebsmonat Oktober

Auch der psychologische Aspekt der Pflege wird nicht überall gleich gut behandelt. Größere medizinische Zentren sind an die Krankheit gewöhnt und gehen sensibel mit ihren Patientinnen um. Dennoch waren nach einer abschließenden Umfrage 13 Prozent der Befragten nicht sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie ihr Arzt ihnen die Diagnose mitgeteilt hatte. Ein ähnliches Problem besteht bei der Brustrekonstruktion. Einige Patientinnen sind gut informiert, andere nicht. Es gibt Ärzte, die einfach davon ausgehen, dass eine Patientin eine Rekonstruktion wünscht – was nicht unbedingt der Fall sein muss.

Anlässlich des «Octobre Rose» – dem Brustkrebsmonat Oktober, der auf eine Initiative der «American Cancer Society» aus dem Jahr 1985 zurückgeht – dauert die Aufklärungsarbeit über den sensiblen Umgang mit Brustkrebspatientinnen den ganzen Monat an.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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