41 neue Anlagen

27. März 2018 12:25; Akt: 27.03.2018 12:33 Print

Luxemburg investiert Millionen in neue Windparks

LUXEMBURG - Das Unternehmen Soler hat am Dienstag über die Entwicklung der Windenergie in Luxemburg und geplante Projekte informiert.

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Luxemburg beschleunigt den Ausbau von Windparks. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

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Gemäß der europäischen Vorgaben will Luxemburg bis 2020 elf Prozent seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen decken. Dafür wird nun kräftig in die Windenergie investiert. Soler, ein Joint-Venture der luxemburgischen Unternehmen Société Électrique de l'Our (SEO) und Enovos, gab am Dienstag Einblick in bereits abgeschlossene und kommende Projekte.

Das Unternehmen betreibt derzeit sieben Windparks im Norden und Osten des Landes mit einer Leistung von 90,55 Megawatt und einer Jahresproduktion von 170 Millionen Kilowattstunden, was dem Strombedarf von 37.800 Haushalten entspricht. Bei vier Projekten sind die Planungen bereits weit fortgeschritten: Garnich (drei neue Windräder), Harel-Walter-Eeschpelt (fünf Anlagen am Obersauer-Stausee), Dalheim (acht) und die Erneuerung des bestehenden Windparks Windpower (vier alte Anlagen in Mompach werden durch eine neue ersetzt). Die Inbetriebnahme ist für 2019 geplant.

Neue Windparks quer durch das Land

Vier weitere Windparks sollen unter der Bezeichnung «Parc Sudwand» in den Gemeinden Monnerich, Dippach, Reckingen/Mess und Roeser entstehen. Gemeinsam mit dem Syndikat «De Réidener Kanton» sollen in Redingen/Attert, Ell und Rambruch sechs Windräder errichtet werden. Genauso viele werden im Parc Miersch zwischen Mersch und Lintgen aufgestellt werden. Im Osten wird der Parc Aerenzdall drei Anlagen umfassen. Die geschätzte jährliche Leistung beträgt 231,5 Millionen Kilowattstunden. Damit können laut Angaben von Soler 51.450 Haushalte mit Strom versorgt und 151.900 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Dass bei der Herstellung, Installation und Inbetriebnahme einer Windkraftanlage entstehende CO2 wird innerhalb eines Produktionsjahrs wieder wettgemacht. Im Schnitt kostet ein Windrad 5,5 Millionen Euro und ist etwa 20 Jahre in Betrieb.

Auf lokaler Ebene fanden Informationsveranstaltungen statt, bei denen sich Bürger über die Projekte unterrichten ließen. Auch eine finanzielle Beteiligung durch Privatpersonen ist möglich. Bevor die vier letzten Windparks im Zeitraum zwischen 2019 und 2020 in Betrieb gehen, müssen auf regionaler und lokaler Ebene noch Umwelt- und Windstudien durchgeführt werden, heißt es von Seiten von Soler.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kreckelneckel am 27.03.2018 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Halt dach op mat deem Blödsinn. Sie sinn schlecht fir d'Fauna (Fliedermeis an Vigel) an passen einfach net an d'Natur. Dovunn ofgesinn gëtt et well besser Méigelechkeeten. Jiddereen deen iwregens een Elektroauto fiert, misst och eng an d'Leiskaul kreien, well en deen Blödsinn supportéiert (an nach mei héisch C02 Werter duerch d'Akkuproduktioun.)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Kreckelneckel am 27.03.2018 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Halt dach op mat deem Blödsinn. Sie sinn schlecht fir d'Fauna (Fliedermeis an Vigel) an passen einfach net an d'Natur. Dovunn ofgesinn gëtt et well besser Méigelechkeeten. Jiddereen deen iwregens een Elektroauto fiert, misst och eng an d'Leiskaul kreien, well en deen Blödsinn supportéiert (an nach mei héisch C02 Werter duerch d'Akkuproduktioun.)

    • Peckvillchen am 27.03.2018 22:28 Report Diesen Beitrag melden

      Blödsinn aset, wann dei Millen beim beschte Wand Deeg lang mussen stoen bleiwen, weinst viellaicht engem Vull. Wann dat sou ass, da brauch en keng ze bauen. Et gin och Deeg, wou se souwiesou net dreinen, weinst enger Pann oder weinst kengem Wand.

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