Stadt Luxemburg

09. Oktober 2016 13:51; Akt: 09.10.2016 17:00 Print

Silhouetten verzieren die Fassaden der Stadt

STADT LUXEMBURG – Seit einigen Tagen verzieren seltsame Silhouetten Fassaden und Schaufenster in Luxemburg. Ein Projekt des italienischen Künstlers Paolo Cirio.

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Wer diese Tage in der Hauptstadt unterwegs war, wird seltsame menschliche Silhouetten an Fassaden und Schaufenster entdeckt haben. Sie sind das Werk des italienischen Künstlers Paolo Cirio. Seit Jahren verziert er mit seinen Werken Städte in der ganzen Welt. Sein Projekt heißt «Street Ghosts».

Sein Ziel ist es, die reale Welt mit der virtuellen zu vermischen. Aufkleber der von Google Street View fotografierten Menschen werden genau dort angebracht wo sie fotografiert worden waren. «Diese öffentlich zugänglichen Bilder werden ohne die Erlaubnis der Fotografierten gemacht. Ich habe den Spieß umgedreht: Ich nehme die Bilder dieser Personen ohne Googles Erlaubnis und veröffentliche sie auf den Wänden»

Ein Spaziergang voller Entdeckungen

«Street Ghosts» ist das allererste Projekt von International Kunstverein Luxemburg (IKL). Für den Verein handelt es sich um eine perfekte Möglichkeit, Kunst und Bürgerschaft miteinander zu verbinden. «Luxemburg ist eine Stadt in der sich viele Nationalitäten treffen. Dieses Projekt ist im Sinne der Bürger», betont Martine Schneider-Speller, Vize-Präsidentin des IKL, gegenüber L'essentiel

Die Aufkleber sollen noch mindestens drei Monate an Ort und Stelle bleiben. Die offizielle Eröffnung dieser Ausstellung der etwas anderen Art, findet am 15. Oktober im Théatre des Capucins statt. Aber Neugierige können sich jetzt schon auf die Suche machen. Über 30 Bilder sind in der Stadt verteilt. Und wer nicht auf gut Glück losrennen möchte, kann auf der nachfolgenden Karte die Positionen der menschlichen Aufkleber finden.

(Juliette Devaux/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De Grand-Sack am 10.10.2016 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    So etwas soll Kunst sein ???. Es wäre besser man würde den Begriff Kunst etwas kritischer betrachten und die sogenannten Projekte einmal gründlich unter die Lupe nehmen denn bald werden Kotzflecken als Kunst gewertet.

  • WinniePooh am 10.10.2016 10:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Huet de letzeboier Staat nees Geld ze vill ? Soss kräischen dei Hennesen aus da Politik emmer, daat muss gespuert ginn, dann gett awer nees Geld fir Sch**** erausgeklappt. Se sollen sech mat wichtejeren Themen beschäftejen amplaatz sou en Zodi ze ennerstetzen.

  • Gru am 18.10.2016 08:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do ass een dobäi wéi den Humpelstreitzen Ed. , fréieren Direkter op der Stadter Gemeng!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gru am 18.10.2016 08:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Do ass een dobäi wéi den Humpelstreitzen Ed. , fréieren Direkter op der Stadter Gemeng!

  • WinniePooh am 10.10.2016 10:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Huet de letzeboier Staat nees Geld ze vill ? Soss kräischen dei Hennesen aus da Politik emmer, daat muss gespuert ginn, dann gett awer nees Geld fir Sch**** erausgeklappt. Se sollen sech mat wichtejeren Themen beschäftejen amplaatz sou en Zodi ze ennerstetzen.

  • De Grand-Sack am 10.10.2016 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    So etwas soll Kunst sein ???. Es wäre besser man würde den Begriff Kunst etwas kritischer betrachten und die sogenannten Projekte einmal gründlich unter die Lupe nehmen denn bald werden Kotzflecken als Kunst gewertet.