Luxemburg

17. Juli 2017 19:47; Akt: 18.07.2017 10:13 Print

Handelsdefizit beträgt sechs Milliarden Euro

LUXEMBURG – Das Großherzogtum hängt in zahlreichen Wirtschaftsbereichen wesentlich von den Einfuhren aus anderen Ländern ab.

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Luxembourg exportiert hauptsächlich Stahl und importiert Energie, Fahrzeuge und Lebensmittel. (Bild: Editpress)

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Im Jahr 2015 betrug der Wert aller Exporte aus Luxemburg in 192 Länder knapp 11,73 Milliarden Euro. Dagegen importierte das Land aus 155 Ländern für einen gesamten Betrag von 17,69 Milliarden Euro. Das Handelsdefizit des Großherzogtums betrug also etwa sechs Milliarden Euro.

In seiner Analyse des Luxemburger Außenhandels, deutete das nationale Statistikinstitut Statec darauf hin, dass zwischen 2005 und 2015 «die Luxemburger Handelsbilanz strukturell defizitär» war. Luxemburg importiere mehr als es exportiert – mit steigender Tendenz. Im Jahr 2005 betrug das Defizit 4,2 Milliarden Euro und erreichte 2008 mit etwa 8 Milliarden Euro seinen historischen Höhepunkt. Im Durchschnitt betrug das Defizit von 2005 bis 2015, 5,8 Milliarden Euro. «Wenn eine Volkswirtschaft eine negative Handelsbilanz ausweist, bedeutet das nicht unbedingt, dass die wirtschaftliche Gesundheit des Landes schlecht ist», betont Statec. «In Luxemburg wird dasHandelsdefizit weitgehend mit der überschüssigen Dienstleistungsbilanz ausgeglichen».

Luxemburg bleibt weiterhin ein großer Eisen- und Stahllieferant

Luxemburg habe nur 27 Ländern gegenüber eine negative (-8,1 Milliarden Euro) und 166 Ländern gegenüber eine positive Handelsbilanz (+2,14 Milliarden Euro). Luxemburg importiere hauptsächlich aus Belgien, Deutschland und Frankreich. Etwa 80 Prozent seines Defizits entstehe durch den Handel mit den Nachbarländern. Weitere wichtige Handelspartner seien die USA mit 13 Prozent. Nach dem Jahr 2011 – und den Investitionen im Lufttransport – habe sich der strukturelle Saldo erheblich verringert.

Was importiert und exportiert Luxemburg überhaupt? Zwar seien die Exporte von im Zeitraum von 2005 bis 2015 erheblich gesunken – von 21 auf 16 Prozent – jedoch bliebe Luxemburg weiterhin ein großer Produzent von Eisen und Stahl. Energie Fahrzeuge, Lebensmittel und Getränke machten rund ein Drittel der Importe aus dem Ausland aus.

(MC/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • boien am 18.07.2017 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    oh mein gott dann huole mer dat einfach aus dem weltraum---oh schitt dat kascht jo och eppes fir dohin ze kommen

Die neusten Leser-Kommentare

  • boien am 18.07.2017 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    oh mein gott dann huole mer dat einfach aus dem weltraum---oh schitt dat kascht jo och eppes fir dohin ze kommen