Urteil in Luxemburg

04. Januar 2018 15:38; Akt: 05.01.2018 07:06 Print

22 Monate Bus und Bahn für Politiker Joe Thein

LUXEMBURG – Dem früheren Petinger Gemeinderat Joe Thein wurde wegen Trunkenheit am Steuer ein Fahrverbot von 22 Monaten auferlegt.

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Joe Thein hatte im Oktober 2017 im betrunkenen Zustand einen Unfall verursacht.

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Joe Thein wird sein Auto in nächster Zukunft nicht mehr für Privatfahrten nutzen dürfen. Am Donnerstag verdonnerten die Richter des Bezirksgerichts den «Déi Konservativ»-Politiker in erster Instanz zu einem 22-monatigen Fahrverbot. Davon ausgenommen sind für seinen Beruf notwendige Fahrten.

Thein hatte am 18. Oktober gegen 1.15 Uhr auf der Route de Luxembourg in Dippach in alkoholisiertem Zustand die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen ein Verkehrsschild gekracht. Die Police Grand-Ducale stellte einen Alkoholwert von 2,15 Promille bei dem 26-Jährigen fest. Zudem war Thein zum Unfallzeitpunkt deutlich zu schnell unterwegs. Der Politiker war bereits wegen ähnlicher Vergehen vorbestraft. Es bestand ein Fahrverbot auf Bewährung.

Thein, der im März seine eigene Partei gründete, nachdem er aus der ADR ausgeschlossen worden war, entschuldigte sich während des Prozesses. Er deutete an, dass er sich bewusst sei, einen Fehler gemacht zu haben.

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JP jr am 04.01.2018 20:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also wer erstmals zu schnell auf der Autobahn erwischt wird, bekommt 3monate Fahrverbot (komplett) und 6monate auf Bewährung. Ein (promi) besoffener Wiederholungstäter bekommt 22Monate und darf aber Fahrten auf und für die Arbeit betätigen. Ohne Worte

  • Josy am 05.01.2018 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser "Möchtegern-Politiker" arbeitet ????

  • Niemand am 04.01.2018 23:01 Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Kind gehört in ein Kindergarten ... -_-

Die neusten Leser-Kommentare

  • Someone somewhere in Luxembourg am 07.01.2018 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie kann man so etwas begründen? Betrunken am Steuer und darf weiter zur Arbeit fahren?

  • Josy am 05.01.2018 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser "Möchtegern-Politiker" arbeitet ????

  • Niemand am 04.01.2018 23:01 Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Kind gehört in ein Kindergarten ... -_-

  • JP jr am 04.01.2018 20:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also wer erstmals zu schnell auf der Autobahn erwischt wird, bekommt 3monate Fahrverbot (komplett) und 6monate auf Bewährung. Ein (promi) besoffener Wiederholungstäter bekommt 22Monate und darf aber Fahrten auf und für die Arbeit betätigen. Ohne Worte

  • Django am 04.01.2018 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Die Tram bite nicht vergessen! :-)