In Luxemburg

08. Dezember 2017 07:00; Akt: 08.12.2017 07:09 Print

Spielzeuge werden auf Herz und Nieren geprüft

LUXEMBURG – Jedes Jahr werden im Großherzogtum fast 250 verschiedene Spielzeuge mit chemischen und physikalischen Tests auf ihre Tauglichkeit hin untersucht.

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Auf Biegen und Brechen: Das Spielzeug wird aus allen Blickwinkeln untersucht, bevor es wieder auf den Markt kommt. (Bild: L'essentiel)

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«Fast 250 Spielzeuge werden jedes Jahr in Geschäften, Märkten und auf der Schueberfouer kontrolliert», erklärt Alexis Weber, Abteilungsleiterin am Luxemburger Institut für Normung, Akkreditierung, Sicherheit und Qualität von Produkten und Dienstleistungen (ILNAS).

Die Kontrollen erfolgen auf nationaler Ebene – zufällig oder gezielt bei Verdacht – oder im Rahmen von konzertierten Aktionen auf europäischer Ebene. «Sie werden natürlich verstärkt zu Weihnachten oder Karneval durchgeführt», so Weber. Das Institut hat für den Kauf der Spielzeuge, die auf Herz und Nieren überprüft werden, ein Jahresbudget von 5000 Euro.

Eine Vielzahl von Tests

«Die chemischen Tests werden vom ‹Laboratoire national de santé› durchgeführt, um den Gehalt an sogenannten Weichmachern zu untersuchen, einem verbotenen Stoff, der in Kunststoffen verwendet wird», sagt Simone Wagner, die für die allgemeine Produktsicherheit verantwortlich ist. Mechanische Tests (Schocks, Traktion, kinetische Energie) werden vom ILNAS-Labor selbst durchgeführt.

«Etwa fünf Prozent der kontrollierten Produkte werden vom Markt genommen und bei der Europäischen Kommission gemeldet. Dies betrifft in der Regel keine großen Marken, sondern solche mit niedrigeren Produktionsstandards», erklärt Weber. So hat ILNAS mit seinen Untersuchungen dazu beigetragen, ein EU-weites Verbot von Led-Handspinnern mit abgetrenntem Batteriefach durchzusetzen. «Knopfbatterien können von den Kleinen verschluckt werden», begründet Weber die Entscheidung.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zwerghamster am 08.12.2017 16:40 Report Diesen Beitrag melden

    L'Europe refuse de vendre des jouets qui pourraient blesser un enfant mais vend des millions d'armes qui tuent des milliers d'enfants. Comme c'est moche.

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