570 Kilometer

15. Mai 2018 06:00; Akt: 15.05.2018 13:57 Print

Der lange Fußmarsch des Ehepaares Metz

HESPERINGEN – Maarten und seine Frau Karine sind vor gut drei Wochen zu Fuß aus den Niederlanden aufgebrochen. Ihr Ziel: das Stade Saint-Symphorien.

storybild

Maarten und Karine Metz sind am Montag in Hesperingen angekommen. (Bild: L'essentiel)

Zum Thema

Ein Ehepaar mit dem Nachnamen Metz ist seit dem 23. April unterwegs. Die Frau und ihr Mann sind zu Fuß aus den Niederlanden aufgebrochen. Ihr Ziel ist das letzte Saisonspiel des FC Metz, der aus der ersten französischen Liga absteigt. Zu Gast im Stade Saint-Symphorien ist am kommenden Samstag die Mannschaft von Girondins Bordeaux.

Es könnte auch Real Madrid, Bayern München oder Juventus Turin sein. Aber wegen ihres Namens fiel die Liebe von Karine und Maarten auf den FC Metz. Die kleine niederländische Familie war 2007 zum ersten Mal in der Moselstadt. «Für unsere Kinder war es fabelhaft, dass unser Name überall im Stadion geschrieben stand», sagt der Vater. Danach besuchte die Familie aus dem Örtchen Lierderholthuis öfter das Metzer Stadion. «Wir haben uns insgesamt fünf Spiele angeschaut. Alles Niederlagen. Es ist nicht einfach», lächelt Maarten.

Viele Auf- und Abstiege

Bei jedem Besuch fällt die Familie Metz über Fanschals, Trikots und andere Dinge, auf der das Metzer Vereinslogo prangt, her. «Ich finde auch die granatrote Farbe spitze», sagt Maarten. Die Leidenschaft geht nun also so weit, dass er und seine Frau die 570 Kilometer, die ihre Heimat vom Stade Saint-Symphorien trennen, zu Fuß zurückzulegen. Ihre Route führt sie durch Belgien und Luxemburg.

Am Montag erreichten sie das Großherzogtum. Karine, die von der Landschaft um Hesperingen begeistert ist, behandelt die Blasen an ihren Füßen. «Unsere Reise erinnert mich an den Fußball, weil wir auch viele Auf- und Abstiege hinter uns gebracht haben. Wir werden in den sozialen Netzwerken von vielen anderen Fans angefeuert. Viele wollen uns auf den letzten Kilometern begleiten. Das ist eine tolle Motivation», sagt sie.

(Philippe Di Filippo/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heng am 15.05.2018 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Niederländer, der französisch sprechen kann. Nett! Gibt es nicht so oft.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heng am 15.05.2018 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Niederländer, der französisch sprechen kann. Nett! Gibt es nicht so oft.

    • Dusninja am 15.05.2018 14:58 Report Diesen Beitrag melden

      Wozu auch, da die meisten mit Deutsch ja schon die meistgesprochene Sprache Europas können ;). Nur die Franzosen glauben, sie wären der Nabel der Welt.

    • derDeutsche am 16.05.2018 06:39 Report Diesen Beitrag melden

      @Dusninja: ergo, letzebuergisch zu können ist total sinnlos. Was für ein Quatsch!

    einklappen einklappen