In Luxemburg

04. Mai 2018 19:58; Akt: 04.05.2018 20:44 Print

«Kampfhunde»-​​Petition erreicht 4500 Stimmen

LUXEMBURG - Fünf Hunderassen werden derzeit nach dem Gesetz als gefährlich eingestuft. Eine Petition verlangt die Gleichbehandlung aller Hunde - und hat die 4500 Stimmen erreicht.

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In den vergangene Wochen ist durch mehrere, teils tödliche Attacken von Hunden eine neue Diskussion entbrannt. In Luxemburg hat ein Tierfreund Ende März dagegen gesteuert und eine Petition online gestellt, die eine Gleichbehandlung der Hunde fordert. Diese erreichte am Freitag die benötigten 4500 Stimmen.

Nach der derzeitigen Gesetzeslage werden manche Rassen als gefährlich eingestuft. Konkret geht es um Staffordshire Bullterrier, Mastiff, American Staffordshire Terrier, Tosa und vergleichbare Hunde wie Pitbulls oder Boerbulls. Diese gemeinhin als Kampfhunde bezeichneten Rassen seien gewissermaßen einer Diskriminierung ausgesetzt.

Diskussion in der Chamber

Wer einen solchen Hund besitzt, sollte weiterhin eine theoretische und praktische Ausbildung absolvieren müssen, heißt es in der Petition – doch diese Verpflichtung sollte für «JEDEN Hund, der eine Gefahr darstellen kann, unabhängig von der Rasse» gelten.

Fabienne Matagne hat die Petition eingereicht. Im Gespräch mit L'essentiel sagte sie, dass sie «erfreut, sehr stolz und erstaunt» über die zahlreiche Unterstützung sei. «Für mich ist klar, dass eine Änderung von jedem Hundehalter gewünscht wird. Unabhängig von der Rasse.»

Durch die erreichten Unterschriften wird das Thema demnächst in der Chamber behandelt.

(hej/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 05.05.2018 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie wärs wenn mal ne Petition gegen Hundebesitzer gemacht werden würde die ihre Hunde ihre Notdurft auf Bürgersteige oder anderen Hausbesitzer ihre pinkelkunst an die Fassaden zeigen?? Wie steht’s mit der Kontrolle der Hundesteuer??? Esch-alzette hat ungefähr ne Bevölkerung von 30000 Leuten und Wette dass ungefähr 10% davon Hundebesitzer sind und davon 1% davon korrekt der Hundesteuer nachkommen, im Endeffekt ein großer Verlust der Gemeinde Einnahmen.

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  • remo raffaelli am 08.06.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wann Kamfhönn darfen gehalen gin, dann darf ech och eng dresséiert Hyän haalen !

  • Maxim am 05.05.2018 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleichberechtegung as wichteg net nemmen beim Mensch. Wann dann mol eppes geschitt dann as jo den Besetzer fum Hond Schold. Also wann en Doudesfall duerch den Hond soll grscheien dann soll den Meeschter dofier rietstohen. Wann deen dat net kann maan dann soll deen och keen Hond hun respektiv mie en klengen Hond huelen wou en och Meeschter kann gin. Soll een sain Deier emmer am Greff haalen kennen dat iwert Komandoen an awa och Kierperlech.

Die neusten Leser-Kommentare

  • remo raffaelli am 08.06.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wann Kamfhönn darfen gehalen gin, dann darf ech och eng dresséiert Hyän haalen !

  • Maxim am 06.05.2018 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Och en labrador kann beissen. Haat schon mol den fall dat deen wolt einfach sou un mech goen. Wahrscheinlech erfeiert oder sou well ma em keier komm sin. Mae trotzdeem hätt en mech ze paacken kritt wann den Meeschter en net gud am der Hand hätt.

  • sputnik am 05.05.2018 20:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie wärs wenn mal ne Petition gegen Hundebesitzer gemacht werden würde die ihre Hunde ihre Notdurft auf Bürgersteige oder anderen Hausbesitzer ihre pinkelkunst an die Fassaden zeigen?? Wie steht’s mit der Kontrolle der Hundesteuer??? Esch-alzette hat ungefähr ne Bevölkerung von 30000 Leuten und Wette dass ungefähr 10% davon Hundebesitzer sind und davon 1% davon korrekt der Hundesteuer nachkommen, im Endeffekt ein großer Verlust der Gemeinde Einnahmen.

    • Was... am 07.05.2018 09:10 Report Diesen Beitrag melden

      ...hält Sie denn davon ab, selbst eine aufzustellen? Immer nur darauf warten, dass andere aktiv werden, ist sich das Leben ein wenig einfach gemacht. ;-)

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  • Maxim am 05.05.2018 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleichberechtegung as wichteg net nemmen beim Mensch. Wann dann mol eppes geschitt dann as jo den Besetzer fum Hond Schold. Also wann en Doudesfall duerch den Hond soll grscheien dann soll den Meeschter dofier rietstohen. Wann deen dat net kann maan dann soll deen och keen Hond hun respektiv mie en klengen Hond huelen wou en och Meeschter kann gin. Soll een sain Deier emmer am Greff haalen kennen dat iwert Komandoen an awa och Kierperlech.

  • Knouterketti am 05.05.2018 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Des Petition haett NET dierfen ugeholl ginn - een Kampfhound ass net zB matt engem Labrador gleich ze stellen Leit welch esou een Kampfhond besetzen hunn Problemer matt sech selwer