Österreich

21. September 2017 16:06; Akt: 21.09.2017 16:12 Print

Luxemburger Wanderer saß im Schneesturm fest

Ein Luxemburger und eine Französin gerieten in Österreich in lebensgefährliche Bergnot – trotz der Warnung ihrer Gastgeberin. Der Bergungseinsatz verlangte Helfern alles ab.

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Vier Bergsteiger, darunter ein Luxemburger, wurden im Steinernen Meer in Österreich unter lebensgefährlichen Bedingungen gerettet. (Bild: Bergrettung Salzburg)

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Ein Bergsteiger aus Luxemburg ist am Dienstagabend in den österreichischen Alpen aus einen schweren Schneesturm gerettet worden. Gemeinsam mit seiner Partnerin, einer 70-jährigen Französin, saß der 71-Jährige auf der 2261 Meter hohen Weißbachscharte fest, meldet der ORF Salzburg.

Der Notruf bei der Bergrettung Saalfelden ging um 18 Uhr ein. Sofort stiegen die Einsatzkräfte zu den beiden Bergsteigern auf. Für die Retter sei dies ein lebensgefährlicher Einsatz in schwierigem Gelände gewesen, sagt der Einsatzleiter Markus Reichholf: «Es lag gut ein halber Meter Schnee.»

Letztlich konnten der Luxemburger und die Franzosen sicher in eine Hütte auf 1707 Metern Seehöhe zurückgebracht werden. Die Hüttenwirtin hatte dem Paar noch ausdrücklich von der Wanderung abgeraten, schreibt der ORF.

«In 25 Jahren nicht erlebt»

Später musste die Bergwacht noch zwei weitere Wanderer aus dem Schneegetümmel im Steinernen Meer retten. Eine deutsche Wanderin und ihr Begleiter aus Texas waren bereits stark unterkühlt, als die Helfer eintrafen. Letztlich konnten auch sie aus der Gefahrenzone geholt werden. «So eine Nacht und solche Einsätze habe ich in 25 Jahren noch nie erleben müssen», sagte ein beteiligter Bergretter. «Alle vier hätten die Nacht dort oben nicht überlebt.»

Neuschnee im September ist auf den österreichischen Bergen nicht ungewöhnlich. Viele Wanderer und Sommerurlauber sind jedoch auf winterliche Bedingungen nicht vorbereitet.


(jt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • john am 21.09.2017 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    unveratnwortliches Handeln,und die Rettungskrafte mit in Lebensgefahr gebracht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • john am 21.09.2017 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    unveratnwortliches Handeln,und die Rettungskrafte mit in Lebensgefahr gebracht.