Kultur in Luxemburg

15. Oktober 2017 13:23; Akt: 15.10.2017 14:01 Print

«Nacht der Museen» wird zum Publikumsmagnet

LUXEMBURG – Die 17. Auflage der «Nacht der Museen» bot allen Geschichts- und Kunstliebhabern ein tolles Programm bis spät in die Nacht.

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Die «Nacht der Museen» ist seit ihrer Erstauflage im Jahr 2001 zu einem echten Besuchermagneten geworden. Insgesamt 21.566 Menschen – gut ein Viertel mehr als im Vorjahr – besuchten die Kunsthäuser in Luxemburg-Stadt in der vergangenen Nacht. Das teilten die Veranstalter am Sonntagmorgen mit.

«Ich bin mit einer Freundin hier. Wir warten jetzt auf das Fadokonzert», erklärt Nadine Martin. Die 40-Jährige Liz ist ebenfalls begeistert von der Veranstaltung. Sie möchte das Museum an der Place du Marche-aux-Poissons besuchen: «Das ist das einzige Museum der Stadt, das ich noch nicht besichtigt habe. Und heute ist die ideale Gelegenheit dafür.»

Kunstperformances live auf Facebook

Auch für die Kinder standen einige Aktivitäten auf dem Programm. So etwa ein Workshop im Forum d' art contemporain du Casino Luxembourg, in dem Masken hergestellt werden konnten. «Das ist für die Kinder wirklich toll», sagte Cécile, die mit ihrer kleinen Tochter Madeaine gekommen war. Ben, 24, und Ruth, 22, sind gerade erst im Casino eingetroffen. Sie waren aber bereits im «stillen» Nachtclub. «Dort haben alle Leute ihre Kopfhörer aufgesetzt und tanzen, in völliger Stille», erklärte Ben.

Jedes Jahr werden andere Künstler und deren Werke in den Mittelpunkt der Veranstaltung gestellt. Das diesjährige Thema lautet «Museen verbinden!». «Neu ist auch die ChannelBox des Casinos, in der die Künstler ihre Performances live über soziale Netzwerke verbreiten», sagt Pedro Tavares, Kulturvermittler im Casino Luxembourg, und fügt hinzu: «Der Höhepunkt des Abends ist das Konzert von Mikhail Karikis, ein wahres Stimmwunder der zeitgenössischen Musik.»

Das Letzebuerg City Museum, das Nationalmuseum für Naturkunde, das Museum Dräi Eechelen, das Mudam und die Villa Vauban nahmen ebenfalls an dieser außergewöhnlichen Nacht teil.

(Pierre François/L'essentiel)

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