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03. Januar 2018 10:03; Akt: 03.01.2018 14:08 Print

Islamfeinde werden in Luxemburg jetzt beobachtet

LUXEMBURG – Noch in diesem Jahr soll eine Beobachtungsstelle für islamfeindliche Haltungen eingerichtet werden, um objektive Daten über Art und Häufigkeit zu erhalten.

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Das Zentrum will auch Sensibilisierungskampagnen starten.

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Eine Beobachtungsstelle für Islamophobie wurde offiziell in diesem neuen Jahr in Luxemburg ins Leben gerufen. Ziel sei es, Informationen über Islamophobie zu sammeln. Dazu gehören «alle Akte der Diskriminierung oder Gewalt gegen Institutionen oder Einzelpersonen aufgrund ihrer tatsächlichen oder angeblichen Zugehörigkeit zum Islam», heißt es in einer Erklärung des Zentrums.

Ein vierköpfiges Team aus Studenten der Sozialwissenschaften, der Rechtswissenschaften und der Geschichte, widmet sich dieser Aufgabe am Institut für Forschung, Bildung und interkulturellen Dialog (IREDI) mit Sitz in Düdelingen. Sie sollen den Islam und die muslimische Gemeinschaft im Großherzogtum erforschen und darüber informieren.

«Weder missionarisch noch islamisierend»

«Wir beabsichtigen, die Informationen zu überprüfen und zu analysieren, um festzustellen, ob es sich um Islamfeindlichkeit handelt oder nicht», sagt der Leiter der Beobachtungsstelle im Namen des IREDI-Ausschusses. «Dann wollen wir einen Bericht über diese Handlungen erstellen, um die Situation in Luxemburg mit der in anderen europäischen Ländern zu vergleichen. Wir verfolgen einen objektiven und soziologischen Ansatz».

Die Beobachtungsstelle ist nicht an staatliche Stellen gebunden, hat aber bereits Beziehungen zum Zentrum für Gleichbehandlung (CET) aufgebaut, das sich mit Diskriminierungsfragen befasst. «Weder missionarisch noch islamisierend» möchte die Organisation über mutmaßlich islamfeindliche Handlungen informieren (islamophobia@iredi.lu und 691 568 776).

(Mathieu Vacon/ L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • matrix am 03.01.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Dat do huet eis nach gefehlt armes Luxemburg

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  • knujhel am 03.01.2018 11:36 Report Diesen Beitrag melden

    Gi "Luxemburgfeinde" och iwwerwaacht?

  • Koloto am 03.01.2018 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egal wat!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Magdalena am 05.01.2018 08:06 Report Diesen Beitrag melden

    Méi e blöden Titel hu der nët fond?! Domadder si der ierch jo baal automatesch chauvinistesch Commentairen un. Ech hät gär gewosst, wien hannert där Initiative steht, a waat deene Leit hier Motivatioun ass. Doriwer gët een awer naischt gewuer. Eng Websait gët ët nët.

  • H.Odenzak am 03.01.2018 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Oh, ja, das ist auch sehr wichtig! Hier gibt es keine Hassprediger, und NEIN, Steve Duarte ist nicht zum IS, nachdem er zum Islam konvertiert hat, und die Moschee in Esch besuchte, wo denkt Ihr hin? Nein, doch nicht der Islam, diese Religion der Liebe und Respekt (und die einzig wahre Religion, sagen die Muslime - sind wir nicht alle Ungläubige in denen Augen?). Bin selbst Atheist, hoffe sogar dass es kein Paradies oder Leben nach dem Tode gibt, denn ich möchte das nicht! Aber ich versteh' aber dass verschiedene Leute ein unsichtbarer Freund brauchen um klar zu kommen mit dem Leben.

  • Manni am 03.01.2018 15:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Demnächst kréie mir nach all e Maulkuerf...

  • Knouterketti am 03.01.2018 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir Letzebuerger hun awer elo bei alles A....kaart dh jo mir hun keng Meinungsfreiheet meih waat en Armut ????????

    • Roger am 05.01.2018 17:11 Report Diesen Beitrag melden

      Mier soen jo all eis Meenung. Awer doheem oder do wou nemmenkeen eis héiert. Ze faisch fier daat öffentlech zë machen!

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  • Renét. am 03.01.2018 14:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    daat ass egal waat.Wou steieren mir hin?Aaremt Letzebuerg, waat hun se aus dir gemaach.

    • Roger am 05.01.2018 17:08 Report Diesen Beitrag melden

      Daat waat mier verdingt hun.... an nët „se“ hun daat gemaat mee mier.

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