In Luxemburg

22. Dezember 2017 12:33; Akt: 28.12.2017 12:44 Print

Patienten sollen Kosten nicht mehr vorstrecken müssen

LUXEMBURG – Seit Freitag können auf der Chamber-Webseite fünf neue Petitionen unterschrieben werden. Eine fordert, dass die CNS Arztkosten sofort übernimmt.

storybild

Wird der Drittzahler künftig auch auf Hausärzte angewendet? (Bild: AFP/Fred Tanneau)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Seit 2013 haben einkommensschwache Personen in Luxemburg die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt eine direkte Leistungsabrechnung medizinischer Leistungen zu beantragen. Diese Maßnahme hat zum Ziel, den Versicherten, welcher sich in einer misslichen Lage befindet, den Zugang zur medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung weiterhin zu gewährleisten.

Dieses Abrechnungsmodell müsse auf alle Personengruppen ausgeweitet weitet werden, heißt es in einer Petition, die seit Freitag auf der Chamber-Seite unterschrieben werden kann. Zwar würden Kosten Für Physiotherapie direkt von der Kasse übernommen, doch bei medizinischen Leistungen müssten Patienten – anders als in Frankreich – bislang in Vorlage gehen und auf die Rückerstattung durch die CNS warten.

Insgesamt fünf Petitionen liegen seit Freitag aus. Eine Petition fordert die Anerkennung einer Behinderung aufgrund von Sehschwäche, eine weitere die steuerfreie Bezahlung von Überstunden, außerdem wird gefordert, Klauseln in Mietverträgen abzuschaffen, die Haustiere verbieten.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.