Arbeitsmarkt

02. Juni 2017 09:47; Akt: 02.06.2017 11:23 Print

Ein Jobwechsel will wohl überlegt sein

LUXEMBURG – Immer mehr Menschen sind dazu bereit, ihren eingeschlagenen Berufsweg zu verlassen und eine neue Karriere zu starten – trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten.

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eine Umschulung sollte genau geplant werden.

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Die Zeit, in denen Angestellte 40 Jahre lang bei ein und der selben Firma blieben, scheinen vorbei zu sein. «Das ist die Konsequenz einer Welt, die sich ständig ändert. Diesen Trend verstärken vor allem junge Arbeitnehmer», fasst Beatrix Charlier, Einzel- und Firmencoach, zusammen.

Gemäß einer Studie, die von ihrem Unternehmen P'OP durchgeführt wurde, hat ein Viertel der Luxemburger im Alter unter 32 Jahren bereits in fünf, jeder Zehnte gar in sieben unterschiedlichen Jobs gearbeitet. «Bei den jungen Arbeitnehmern gibt es jedoch die Tendenz, im selben Arbeitssektor zu bleiben. Viele Angestellte in den Vierzigern, die ihre Arbeitsstelle wechseln möchten, machen dagegen eine Umschulung. Oft nach beruflichen oder privaten Schwierigkeiten», erklärt Charlier.

Eine berufliche Neuausrichtung in diesem Alter sei jedoch kompliziert. Eine genaue Vorbereitung entscheide über deren Erfolg, sagt die Personalerin Gwladys Costant: «Wenn ein Arbeitnehmer in seinem Berufsfeld bleibt, ist natürlich Vieles einfacher. Schließlich hat er bereits Erfahrung gesammelt.» Ein radikaler Schnitt sei gefährlich: «Wenn ein Angestellter sein berufliches Umfeld verlässt, muss er sich im Klaren darüber sein, dass er wieder ganz von vorne anfängt, auf dem gleichen Niveau wie junge Arbeiter. Er sollte daher seine Lohnansprüche herunterschrauben.»

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pinkie am 02.06.2017 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    Der Absatz mit dem herunterschrauben der Lohnansprueche ist laecherlich ,kein Arbeitnehmer bezahlt in Luxemburg mehr als Mindestlohn ,das kriegt man schon bei der Vorstellung unter die Nase gehalten ,wir koennen froh sein dass wie in Luxemburg, einen Mindestlohn haben sonst wuerden die Arbeitgeber lieber nur die Haelfte oder weniger bezahlen !!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pinkie am 02.06.2017 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    Der Absatz mit dem herunterschrauben der Lohnansprueche ist laecherlich ,kein Arbeitnehmer bezahlt in Luxemburg mehr als Mindestlohn ,das kriegt man schon bei der Vorstellung unter die Nase gehalten ,wir koennen froh sein dass wie in Luxemburg, einen Mindestlohn haben sonst wuerden die Arbeitgeber lieber nur die Haelfte oder weniger bezahlen !!