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Cargolux seet vun sech selwer: "... dass Sicherheit unsere höchste Priorität ist" ! - Wär et dach nëmmen wouer, da geifen se manner oft iwer d' Sadt fléihen. Nuets guer net.
18. Juli 2018 13:37; Akt: 18.07.2018 16:41 Print

Das auslaufende Kerosin musste in Prestwick provisorisch mit Müllcontainern aufgefangen werden. (Bild: gov.uk)
Eigentlich sollte es ein ganz normaler Frachtflug von Houston über Prestwick nach Luxemburg werden. Bei der Zwischenlandung in England bemerkte die dreiköpfige Besatzung der Cargolux-Boeing vom Typ 747-8 auffälligen Kerosingeruch. Ein Abfertigungsmitarbeiter bemerkte beim Betreten der Maschine zudem plätschernde Geräusche aus dem Frachtraum. Ursache war ein festgezurrter Hubschrauber, der offensichtlich eine große Menge Treibstoff verloren hatte.
Bildstrecken Spatenstich für den neuen Cargolux HauptsitzDie Piloten stellten umgehend alle Systeme ab, öffneten einige Türen zur Belüftung und brachten sich in Sicherheit. Die alarmierte Feuerwehr konnte bereits vor ihrer Ankunft am Cargolux-Jumbo erkennen, dass Treibstoff aus dem Fahrwerkschacht auf das Flughafenvorfeld tropfte.
Die Konzentration an Kerosin in der Luft war bereits so hoch, dass hohe Explosionsgefahr bestand. Ganze 332 Liter waren aus dem Hubschrauber ausgelaufen. Die britische Untersuchungsbehörde AAIB wertet den Vorfall als ernsten Zwischenfall. Warum der Hubschrauber entgegen der Vorschriften beim Transport noch betankt war, konnte bisher nicht geklärt werden. Weder Verkäufer, noch der beauftragte Spediteur fühlten sich zuständig. Auch fehlerhafte Angaben über die genaue Fracht und deren Zustand sollen zu dem schweren Zwischenfall geführt haben.
Cargolux kommentiert den Vorfall auf Nachfrage von L'essentiel: «Wir nehmen derartige Vorfälle extrem ernst, da Sicherheit unsere höchste Priorität ist. Im Bezug auf den Vorfall haben wir uns noch einmal versichert, dass alle unsere Prozesse den Industrie-Standards und -Prozeduren entsprechen. Ungeachtet dessen haben wir zusätzliche Verfahren eingeführt, damit ein derartiger Zwischenfall in Zukunft nicht noch einmal vorkommen kann.»
Warum das Kerosin letztendlich austrat, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Die Cargolux-Maschine musste mit hohem Aufwand gereinigt werden, da sich der Treibstoff im gesamten Frachtraum verteilt hatte. Verkleidungen und Bodenelemente mussten teilweise komplett ersetzt werden und auch die Elektronik wurde beschädigt.
(dm/L'essentiel)
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